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Moers
CDU: "Kommunen hatten kein Interesse an RS 1"

Moers. Im Zusammenhang mit der Diskussion um die linksrheinische Weiterführung der Radautobahn RS1, die die SPD-Politiker Ibrahim Yetim und Mark Rosendahl angestoßen hatten, erreichte uns eine Stellungsnahme des CDU-Kreistagsmitglieds Heinz-Peter Kamps aus Sonsbeck.

Er schreibt: "Mit Interesse habe ich gelesen, dass sich nunmehr die Moerser SPD-Politiker Yetim und Rosendahl für einen Weiterbau des Ruhr Radschnellwegs über den Rhein hinaus einsetzen. Ich habe in meiner Eigenschaft als damaliges Mitglied des Umweltausschusses des RVR die Anregung gegeben, in der Machbarkeitsstudie zu dem RS 1 auch die Verlängerung über den Rhein hinaus zu prüfen. Begründet hatte ich das unter anderem mit dem Campus Kamp-Lintfort. Nach Prüfung durch die RVR-Verwaltung erfuhr ich, dass nach Rücksprache mit den linksrheinisch betroffenen Kommunen von dort mitgeteilt wurde, es bestehe kein Bedarf an einer Ausweisung. Ich habe aber dennoch angeregt, in der dann zu beauftragenden Machbarkeitsstudie eine Verlängerung auf die linke Rheinseite mit zu untersuchen. Dies ist auch geschehen. In der Machbarkeitsstudie ist daraufhin zumindest eine Verlängerung bis Moers untersucht und ausgewiesen worden", berichtet Kamps.

Sowohl die Stadt Moers als auch der Regionalverband Ruhr hatten auf Anfrage unserer Zeitung erklärt, dass man derzeit keinen Anlass sehe, den Bau der Rad-Autobahn über die Hochemmericher Rheinbrücke hinaus weiterzubetreiben.

(ock)
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