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Moers
CDU Rheinkamp: "Meine Straße kann mehr"

Moers. Mittelpunkt der Aktion sind vier Spaziergänge. Christdemokraten wollen wissen: Wo gibt's Mängel?

Moers ist schön, aber es könnte noch schöner sein. Ein jeder schaue vor seine Haustür, in seine Straße. Gibt es da vermooste Straßenschilder, lose Gehwegplatten, Unkraut auf Gehwegen, defekte Straßenlaternen oder andere Dinge, die angepackt werden sollten? Falls ja, wartet die CDU Rheinkamp darauf, solche und andere Dinge zu erfahren. "Wir wollen näher zum Bürger hin", sagte gestern deren Vorsitzender Rolf Unterwagner gestern. Sauberkeit, Sicherheit und Ordnung in der Stadt seien nach wie vor wichtige Themen, auch wenn andere Themen wie Flüchtlinge oder der Haushalt zuletzt in den Vordergrund getreten seien.

"Meine Straße kann mehr" heißt die neue Aktion in Anlehnung an den Slogan der Stadt-CDU "Moers kann mehr". Zunächst ist die Aktion auf Rheinkamp beschränkt. "Sie soll aber Pilotprojekt für alle Ortsverbände sein." Im Mittelpunkt von "Meine Straße kann mehr" werden vier Spaziergänge stehen, der erste beginnt am 18. Juni um 11 Uhr am CDU-Stand auf dem Edeka-Parkplatz am Rheinkamper Ring. Interessierte Bürger sind eingeladen, die CDU-Mitglieder zu begleiten. Welchen Weg die Spaziergänger genau nehmen, das hänge auch davon ab, welche Informationen zu Mängeln im Quartier sie vorher bekommen. "Wir wollen unsere Stände, die wir traditionell auf den Wochenmärkten vor Muttertag aufbauen, dazu nutzen, Informationen zu sammeln", sagte Unterwagner. Auf dem Repelener Wochenmarkt wird die CDU am Freitag, in Meerbeck am Samstag sein. Bürger können ihre Anliegen auch per Mail (unterwagner@t-online.de) oder per SMS (0171 6129610) vorbringen.

Die CDU will die Anliegen zum Beispiel an die Enni weiterleiten. Keinesfalls wolle man die Enni kritisieren. Allerdings werde man überlegen, wie die Kommunikation zwischen den Bürgern und zuständigen Stellen bei der Enni oder der Stadt verbessert werden kann.

Ein wichtiges Anliegen der CDU-Aktion ist es auch, bürgerschaftliches Engagement zu wecken. "Wir wollen Kooperationen und Initiativen fördern", sagte CDU-Vorstandsmitglied Julia Zupancic. Nicht immer und überall müssten die Stadt und die Enni ran.

(pogo)
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