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Moers
"Das Bollwerk ist wie unser zweites Zuhause"

Moers. "The Second Try" feierte mit drei befreundeten Bands Geburtstag - auch eine Gelegenheit, junge Musiker zu entdecken.

Zum dritten Mal hat die Moerser Rock-Band "The Second Try" zur Geburtstagsparty "Rockwerk" ins Bollwerk 107 eingeladen. Als Gastgeberband brachten sie und drei regionale Acts das Publikum mit Gitarrensounds und Drumbeats ordentlich in Bewegung.

Gegründet wurde "The Second Try" im August 2014 von Sängerin Verena Janßen und Gitarrist Stefan Brast. Zu der fünfköpfigen Band gehören außerdem der Schlagzeuger Tim Büscherfeld, der Gitarrist Lard Büscherfeld und der Bassist Oliver Krause. Ihre Musikrichtung nennt sich Alternativ-Rock und ist von verschiedenen Musikeinflüssen geprägt. Die Songs sind eigenhändig komponiert und getextet.

Der Grund für das "Rockwerk" ist ganz einfach: "Wir haben Band-Geburtstag und wollen den feiern", erklärt die Sängerin der Band. Doch ganz so richtig ist das nicht, denn Geburtstag hat die Band eigentlich erst im August. Doch Gitarrist Stefan Brast wird Vater und der Geburtstermin überschneidet sich ausgerechnet mit dem Gründungstag der Band. "Das Risiko, am Ende das Konzert absagen zu müssen, wollten wir dann doch nicht eingehen", erklärt seine Bandkollegin Verena Janßen.

Den Abend eröffnete die junge, vierköpfige Band "Skittle Alley" aus dem Ruhrgebiet. Die Gastgeberband war auf die Jungs durch ihre Teilnahme am "Clash of Bands" im Januar im Bollwerk aufmerksam geworden. Stefan Brast war von der Pop-Punkband so begeistert, dass er sie persönlich ansprach und auf sein Konzert einlud.

Die Teilnahme der Band "The Brave New World" am Konzert "Rockwerk" ist durch die Teilung des gemeinsamen Proberaums im Bollwerk zustande gekommen. Den Moerser Rock-Liebhabern könnte die Band allerdings durch ihre Teilnahme am "Clash of Bands" bekannt sein, dort belegten sie den 2. Platz. Nicht nur der Proberaum verbindet die Gastgeber mit "Brave New World", sondern auch ihre Musikrichtung: Alternativ-Rock mit größtenteils selbst komponierten Liedern.

Mit dabei waren auch "Phyria", die sich im progressiven Rock zu Hause fühlen. Kennengelernt haben "The Second Try" die Jungs von "Phyria" bei einem gemeinsamen Auftritt. "Die Band passt gut in unser Konzept, deswegen haben wir sie gerne eingeladen", erläutert Janßen.

Zu ihrer Verbindung zum Bollwerk 107 sagt die Sängerin der Band "The Second Try": "Das Bollwerk ist für uns wie unser zweites Zuhause". Kultur-Referent Gregor Bolzin erklärt, worum es bei der Veranstaltung "Rockwerk" geht: "Wir wollen jungen lokalen Bands ein Podium geben". Und dass es den jungen Musikern vor allem um das Musikmachen geht, sieht man an ihren Wünschen. "Wir wollen gemeinsam einen rockigen Abend haben", sagt Janßen. "Und da ist es egal, ob fünf Leute hier sind oder mehr", ergänzt Bandkollege Brast.

(lcg)
 
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