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Moers
Die wichtigsten Tipps für Studienanfänger aus der Region

Moers. Das Wintersemester beginnt: Erstis lernen sich in Orientierungswochen kennen, aber viele Fragen bleiben unbeantwortet.

Für viele Abiturienten vom Niederrhein beginnt in diesen Tagen das Abenteuer Studium. An den Universitäten und Hochschulen der Region werden die Erstis in Orientierungswochen über die ersten Schritte und wichtigsten Angebote vor Ort aufgeklärt. Führungen durch die neue Stadt, gemeinsame Kneipenabende, Hilfe bei der Stundenplanerstellung. Doch die wichtigsten Fragen werden in diesen Einführungsevents oftmals vernachlässigt.

Wie komme ich günstig an ein Dach über dem Kopf und wie komme ich mit Bus und Bahn zum Campus? Sollte ich mich lieber zusätzlich versichern und wohin überhaupt mit meinem Geld?

Die Universitäts- und Hochschuldichte ist am Niederrhein sehr hoch, die Wege oftmals kurz. Daher pendeln viele Studenten in ihren ersten Semestern zwischen Campus und Wohnort. Dies begünstigt auch das engmaschige Angebot der Niederrheinischen Verkehrsbetriebe (Niag).

Über den Bahnhof in Moers ist der linke Niederrhein an das Schienennetz des Ruhrgebiets angebunden, halbstündig verkehrt von dort die Regionalbahn 31 nach Duisburg. Ab Aldekerk fährt die Regionalbahn 10 ebenfalls im 30-Minuten-Takt nach Krefeld. Viele Buslinien verbinden die Bahnhöfe Moers und Aldekerk mit den übrigen Städten der Region.

Sollten Studierende ein Dach über dem Kopf suchen, können sie die Hilfe der jeweiligen Studentenwerke in Anspruch nehmen. Dort werden Wohnungen vermittelt, die sich aufgrund günstiger Mieten jedoch auch großer Beliebtheit erfreuen.

Wer daher auf eigene Faust eine Wohnung suchen muss, kann in den Internetportalen www.kalaydo.de oder www.wg-gesucht.de fündig werden.

Wer den Wohnort wechselt, eröffnet im Regelfall vor Ort auch ein neues Bankkonto. Die Volksbank Niederrhein bietet zielgruppenspezifische Dienstleistungen an: "Unser Studentenkonto und alle eingeschlossenen Leistungen sind gratis", erklärt Pressesprecher Kurt Kröll. Auch die Sparkassen der Region haben spezielle Studentenangebote im Portfolio.

Ina Bellscheidt, speziell geschulte Studentenberaterin der Sparkasse Duisburg erläutert: "Unser Studentenkonto ist gratis. Zusätzlich bieten wir in unseren Hauptgeschäftsstellen auch Beratung zu unserem Bildungskredit an." Eine kostenlose Kreditkarte gehört ebenso zum Paket. Die Sparkasse am Niederrhein bietet darüber hinaus die Kontoführung per App an.

Beim Thema Versicherungen sind viele Studierende anfangs überfordert. Deshalb rät Bellscheidt: "Eine Kranken-, Haftpflicht- sowie Berufsunfähigkeitsversicherung sollten mindestens abgeschlossen werden. Unsere Beratung wird dann aber jeweils der individuellen Situation des Kunden angepasst." In der Regel können Studierende bis zum 25. Lebensjahr über die Eltern krankenversichert sein, solange sie nicht über 375 Euro an monatlichem Einkommen beziehen. Haftplichtversichert sind Unverheiratete bei entsprechender Police der Eltern sogar bis Vollendung des 27. Lebensjahres. Die Deckungssumme sollte mindestens drei Millionen Euro betragen.

Für die Berufsunfähigkeitsversicherung gilt: Je früher und je länger sie abgeschlossen wird, desto besser. Denn im Falle einer Berufsunfähigkeit beschränkt sich die staatliche Unterstützung nur auf ein Minimum.

(p-m)
 
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