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Moers
Drei Verletzte bei Brand in Kinderzimmer

Moers: Drei Verletzte bei Brand in Kinderzimmer
Feuerwehrleute während des Einsatzes an der Keplerstraße. FOTO: Foto; Schulmann
Moers. Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus löste am Donnerstagmorgen einen Großeinsatz der Moerser Feuerwehr aus. Das Feuer brach laut Polizeiangaben um 8.42 Uhr in einer Wohnung in der ersten Etage eines vierstöckigen Wohnhauses an der Keplerstraße aus. Von Alrik Seidel

Mit einem Aufgebot von vier Löschzügen rückten die Moerser Einsatzkräfte an. Insgesamt seien 27 Feuerwehrleute vor Ort gewesen, um den Brand zu löschen. Während der Anfahrt gingen mehrere Notrufe bei der Feuerwehr ein.

"Dichter Rauch trat aus beiden Frontfenstern sowie der Hinterseite aus", beschreibt Christian Heekeren, Einsatzleiter der Feuerwehr, die Szenerie. Trotz der dichten Rauchschwaden sei es den Rettungskräften schnell gelungen, in die brennende Wohnung vorzudringen und das Feuer zu bekämpfen.

Ausgebrochen sei der Brand im Kinderzimmer. Das Feuer habe sich trotz schneller Ankunft der Feuerwehr so rasch ausgebreitet, dass die komplette Wohnung ausgebrannt sei. Die Bewohner, eine vierköpfige Familie, konnten sich selbstständig außer Gefahr bringen.

Insgesamt wurden drei Menschen bei dem Feuer verletzt. Sowohl die Eltern (24 und 30 Jahre alt) als auch eines der Kinder (zwölf Jahre) der Familie wurden mit leichten Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus gebracht. Die Flammen hätten nicht auf andere Wohnungen übergegriffen, dennoch wurden zwei weitere Hausbewohner vorsorglich medizinisch betreut. Dank spezieller Rauchschutzvorhänge, die die Feuerwehr vor der Wohnung anbrachte, sei Schlimmeres verhindert worden.

Was das Feuer in dem Kinderzimmer ausgelöst hat, ist bislang noch unklar. Kurz nach Ende der Löscharbeiten traf die Kriminalpolizei am Ort des Geschehens ein. Diese ermittelt nun, was den Brand verursacht hat.

Die Bewohner der vom Brand zerstörten und nun vorerst unbewohnbaren Wohnung, kommen vorerst bei Freunden oder Bekannten unter. Mittelfristig können sie auf die Hilfe des Ordnungsamtes bei der Vermittlung einer Ersatzwohnung hoffen.

Quelle: RP
 
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