| 17.36 Uhr

Moers
Dritter Platz für Daniel

Moers. Zwölf angehende Köche aus ganz Deutschland nahmen in Moers am Wettbewerb der Christlichen Jugenddörfer teil. Gewonnen haben zwei junge Frauen aus Celle und Offenburg. Der Moerser Drittplatzierte ist im dritten Lehrjahr. Von Jutta Langhoff

An den Kochlöffel, fertig, los! Zwölf junge, angehende Köche und Beiköche aus dem gesamten Bundesgebiet kochten in Moers im Christlichen Jugenddorf um die Wette. Alle waren bereits vorher schon einmal Sieger geworden, und zwar bei den jeweiligen Regionalwettbewerben der christlichen Jugenddörfer in anderen Städten, jetzt sollte in Moers der Beste der Besten ermittelt werden. Die an 150 verschiedenen Standorten in Deutschland angesiedelten christlichen Ausbildungseinrichtungen bieten insgesamt 150 000 schulisch und sozial benachteiligten Jugendlichen die Möglichkeit, einen Beruf zu erlernen, zum Beispiel im Garten- und Landschaftsbau, als Schreiner, Frisör oder eben als Koch und Beikoch.

Gut ausgestattet

In der Moerser CJD-Küche kochen zurzeit 40 Auszubildende, was im Vergleich zu anderen Standorten eine relativ große Zahl ist. Zudem sei man in Moers besonders gut ausgestattet, warum der sonst wechselweise an allen Standorten durchgeführte Wettbewerb nun schon zum zweiten Mal in Folge in Moers stattfindet. "Außerdem hat sich offenbar auch unsere gute Betreuung und Verpflegung herum gesprochen", erklärte der Moerser Küchenleiter Thomas Hilgert nicht ohne Stolz. Unter der Leitung seines Geraer Kollegen Wolfgang Grafe gehört er zu dem dreiköpfigen Organisationsteam, das den Wettbewerb in diesem Jahr betreut und auch das von den zwölf Teilnehmern einheitlich zu kochende Menü zusammen gestellt hatten. Das bestand in diesem Fall aus insgesamt drei Gängen, beginnend mit einem Kartoffelrahmsüppchen mit Geflügelspieß, über ein Hauptgericht aus Wildgulasch, Waldpilzen, Rotkohl und Semmelknödeln. Danach galt es, als Nachtisch noch ein Waldbeeren-Mascarpone-Törtchen mit Vanillesoße und Schokoverzierung zu zaubern. Jeder hatte die gleichen Zutaten und vier Stunden Zeit zur Verfügung, abschließend würde dann eine Jury aus vier gestandenen Profiköchen das leckerste und am fantasievollsten zubereitete Menü küren.

Doch noch war es nicht so weit. Noch rührten die jungen Köche an den Herden fleißig in ihren Töpfen und Pfannen, unter ihnen auch der Moerser Teilnehmer Daniel Hamma. Für den im dritten Lehrjahr befindlichen, angehenden Beikoch war es sein erster Kochwettbewerb. "Kochen hat mich schon immer interessiert", begründete er seine Teilnahme: "Es ist so vielseitig und abwechslungsreich." Ein wenig Lampenfieber hatte er dennoch an diesem Morgen gehabt.

Für ihn hat es sich gelohnt: Er wurde dritter. Ganz nach oben aufs Treppchen kochten sich die beiden einzigen Mädchen. Den ersten Platz errang Sabrina Tielze aus Celle, gefolgt von Sarah Hollerbaum aus Offenburg auf dem zweiten Platz.

Quelle: RP
 
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