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Moers
Ehrenamtler sollen gegen Katzenelend vorgehen

Moers. Auch in der Grafschaft bereitet Tierschützern und Behörden die wachsende Zahl von freilaufenden Katzen Sorgen. Diese Streuner leben meist in elenden Umständen, vermehren sich aber unkontrolliert weiter. Tierschützerinnen wie Karin Fetzer, Grünen-Ratsfrau aus Neukirchen-Vluyn, suchen nach einer praktikablen Lösung. Sie hat sich mehrmals mit dem Veterinäramt des Kreises Wesels über die gesetzlichen Möglichkeiten einer Kastration der Streunerkatzen ausgetauscht.

"Ich denke, dass die Verantwortlichen beim Kreis Wesel inzwischen für dieses Thema sensibilisiert sind", erkennt Karin Fetzer an, die nicht immer einer Meinung mit den Behörden war. Doch einen Durchbruch für die Maßnahmen gebe es noch nicht. Der Kreis sieht die Kommunen in der Pflicht, doch in Neukirchen-Vluyn beispielsweise wurde ein entsprechender Antrag der Grünen im Rat abgelehnt.

Hoffnungsvoller ist in den Augen von Fetzer das Engagement ehrenamtlicher Tierfreunde. Sie möchte bald Gespräche mit Vertreterinnen des Tierheims in Wesel führen, mit dem Ziel, die vielen einzelnen Katzenschützer zu bündeln.

(s-g)
 
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