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Moers
Ein internationales Konzert zum Thema "Heimat"

Moers. Zu einem gemeinsamen Konzert hatte der Männergesangsverein "Cäcilia" Schaephuysen nun die Gitarrengruppe St. Nikolaus aus Rheurdt und die syrische Band "Heimatlos" eingeladen.

In dem großen, voll besetzten Saal der neu eröffneten Gaststätte Winters-Gilbers begrüßte der Vorsitzende Peter Roosen unter anderem Bürgermeister Klaus Kleinenkuhnen mit Ehefrau sowie den zweiten Vorsitzenden des Sängerkreises Moers, Erwin Dietrich.

Chorleiter Lothar Hackstein hatte die Gesamtleitung des Konzertes übernommen, Klaus Holtappels begleitete die Musikstücke des Programms am Klavier.

Das Thema "Heimat" in seinen verschiedenen Facetten wollten die Teilnehmer mit ihrem Programm beleuchten. Die Sänger des MGV Cäcilia eröffneten das Konzert mit zwei Liedern aus der Niederrheinischen Heimat. Sangesfreund Bruno Güths übernahm die Moderation des Konzertes und bat den Bürgermeister, als Schirmherr der Veranstaltung, um einige Worte.

Es folgte im Programm die Gitarrengruppe St. Nikolaus aus Rheurdt mit einem Medley von Liedern aus den Bergen, im weiteren Programmverlauf gab es auch ein Medley von Seemannsliedern.

Die syrische Band "Heimatlos" aus Neukirchen-Vluyn begeisterte das Publikum mit ihren Liedern in der arabischen Sprache, untermalt vom orientalischen Klängen ihrer Instrumente.

Der MGV bereicherte das Programm durch den Gefangenenchor aus Verdis "Nabucco", das Lied "Weit, weit weg" von Hubert von Goisern, und dem Karat-Maffay-Song "Über sieben Brücken musst du gehen".

Zum Finale wurden dem Publikum noch die Lieder "In unserem Veedel" von den Bläck Fööss geboten, bei dem Sangesfreund Peter Hoesemans den Text als Solosänger vortrug, und "Dankeschön und auf Wiederseh'n" geboten.

Ermuntert durch den Applaus gaben alle Teilnehmer des Konzertes noch das Lied "Seemann, deine Heimat ist das Meer" als Zugabe.

Die Veranstaltung erfüllte ihr Ziel, die Zuhörer zum Nachdenken über den Begriff Heimat zu bewegen, denn an vielen Tischen wurden angeregt über Themen wie Flucht und Integration gesprochen.

Quelle: RP
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