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Moers
Eine Extraschicht lang Kultur pur

Moers: Eine Extraschicht lang Kultur pur
Die "Extraschicht"-Macher freuen sich auf das umfangreiche Programm. FOTO: Klaus Dieker
Moers. Moers ist erneut bei dem Kulturabend dabei, zum ersten Mal sogar mit zwei verschiedenen Spielorten. Von Jutta Langhoff

46 Spielorte, 500 Veranstaltungen mit über 2000 Künstlern: Am Samstag, 24. Juni, präsentiert die Metropole Ruhr unter dem Titel "Extraschicht" wieder einen Abend lang geballte Kultur. Moers ist erneut mit dabei, und zwar zum ersten Mal sogar mit zwei verschiedenen Spielorten.

Beginnen wir mit dem Hauptspielort: der Fördermaschinenhalle des einstigen Rheinpreußenschachts IV an der Zechenstraße 50. Wie schon in den beiden vergangenen Jahren eröffnet dort um 18 Uhr der Knappenchor Rheinland das Programm mit Bergmannsliedern. Ab 19.30 und um 21.30 Uhr dürfen die Besucher dann unter musikalischer Begleitung der Moerser Musikschulcombo selber singen. Um 20 und 22 Uhr gibt es eine vom Moerser Schlosstheater dargebotene "romantische Liebeserklärung" an den Bergbau. Ab 22.30 Uhr ist wieder Chorgesang angesagt, diesmal bei Kerzenschein, dargeboten von dem A-Cappella Frauenchor "Witches of Pitches", und um 24 Uhr sorgt der Duisburger Comedian Markus Krebs dafür, dass der Spaß nicht zu kurz kommt. Den Abschluss macht um 0.30 Uhr ein Höhenfeuerwerk über der alten Schachtanlage. Wer noch nicht müde ist, darf mit der Band "Frank & Friends" noch bis in die frühen Morgenstunden abrocken. Parallel dazu werden wieder stündlich bis ein Uhr Führungen durch die Schachtanlage angeboten. Außerdem gibt es eine Fotoausstellung, und mit Beginn der Dunkelheit geben die beiden Lichtkünstler Wolfgang Schubert und Rolf Arno Specht Förderturm und Fördermaschinenhalle ein neues, ungewohnt farbenprächtiges Gesicht.

Die "Extraschicht"-Veranstaltungen des zweiten Moerser Spielortes finden ein paar Kilometer weiter in der durch die "Last Exit"-Kulturaktionen bekannt gewordenen, ehemaligen Maschinenhalle des Schachts I der Zeche Pattberg an der Rheinlandstraße 1-3 statt. Das dortige Programm ist nicht ganz so umfangreich wie am Schacht-IV-Spielort, aber ebenso sehenswert. So können sich die Besucher an einer interaktiven Beleuchtungsaktion der riesigen Maschinen beteiligen oder zur selben Zeit, mit Stirnlampen versehen, entweder in einer Nachtwanderung oder als Passagier eines Planwagenshuttles zur Pattbergspitze aufsteigen und dort an einer weltweiten Aktion der Funkamateure teilnehmen.

Infos zu den anderen 45 Ruhrgebietsspielorten, Eintrittspreisen und Vorverkaufsstellen, sowie zu den Shuttle-Bus-Verbindungen gibt's unter www.extraschicht.de.

Quelle: RP
 
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