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Moers
Eltern erlaubt: Großer Andrang beim Tummelferien-Familientag

Moers: Eltern erlaubt: Großer Andrang beim Tummelferien-Familientag
Balance, bitte! Im Freizeitpark konnten sich Kinder gestern austoben. Ausnahmsweise durften die Eltern dabeisein. FOTO: KLaus Dieker
Moers. Unter dem Motto "Tummelferien trifft Streichelzoo" konnten sich gestern Kinder und Eltern vergnügen. Auch der Kinoabend am Freitag war stark gefragt. Von Birgit Lameyer

Groß und Klein kamen gestern zum Familientag in den Freizeitpark. Unter dem Motto "Tummelferien trifft Streichelzoo" gab es viele Aktionen im Zoo, auf und neben dem Rodelberg. Die Besucher waren begeistert. Während der Tummelferien ist das Gelände ja eigentlich elternfreie Zone. Wer sich dennoch dort hinwagt, wird mit kaltem Wasser überschüttet.

Am Freitag und am Sonntag dagegen waren Eltern, Großeltern und andere Besucher ausdrücklich erwünscht. Von 14 bis 18 Uhr gab es ein buntes Programm. Kinder liefen in Badekleidung auf den Rodelberg, um immer wieder die Wasserrutsche hinab zu sausen. Andere bevorzugten es ohne Wasser auf der Rollenrutsche. Viele breiteten Picknickdecken im Gras aus.

Eine lange Schlange bildete sich vor dem Künstler, der aus langen Luftballons Riesenblumen, Tiere oder sogar Astronauten zauberte. Einräder und andere Fahrzeuge konnten ausgeliehen werden. Eltern traten gegen ihre Kinder beim Kicker- oder Billardturnier an.

Auch Ponyreiten war am Streichelzoo gestern erlaubt. Ein Imker informierte über Bienen. "Ich hoffe, Sie werden viel Spaß haben!", begrüßte Spielpunktleiter Achim Krenn die Gäste. Viele Erwachsene saßen an Tischen, unterhielten sich, tranken Kaffee und aßen frische Waffeln.

Manche Kinder brachten auch Oma und Opa mit. "Ich bin heute das erste Mal hier und überrascht, was die Stadt Moers alles macht", staunte ein Rentner. Die Enkel erzählen zwar oft, dass sie auf der Hüpfburg im Park waren, aber dass man hier so vieles spielen kann, hat er sich nicht vorgestellt.

Um 15 Uhr startete das Bühnenprogramm der Kinder mit Tanz, Musical, Akrobatik und Jonglage. "Es läuft alles super, ich bin sehr zufrieden", war das Fazit von Achim Krenn. "Das Wetter stimmt. Es ist nicht zu warm, sonst wären die Leute im Schwimmbad."

Er schätzt, dass gestern über tausend Besucher kamen. Auch am Freitag gab es schon ein gut besuchtes Highlight: Der Kinoabend für Kinder und Eltern war gefragt wie nie. "Das war wirklich ein Wahnsinnserlebnis. Das habe ich all die Jahre nicht erlebt", sagte Krenn. Eltern seien sogar über Zäune geklettert, um schnell zur Bühne zu kommen.

Die Leiterin des Kinder- und Jugendbüros, Lena Brandau, stimmte zu: "Es war zwar bescheidenes Wetter, aber die Resonanz war groß. Die Leute saßen im Regenschirmmeer vor der Leinwand und haben sich den Film angesehen."

Bei den Tummelferien können Kinder von sechs bis 14 Jahren jedes Jahr zweieinhalb Wochen mitmachen. Inzwischen finden sie im Spielpunkt Innenstadt schon das 47. Mal statt. Mit den Jahren sei das ganze natürlich gewachsen und andere Spielpunkte (nämlich Repelen, Asberg, Kapellen und Meerbeck) kamen hinzu, berichtete Achim Krenn. Jeder Stadtteil hat sein eigenes Programm. Allein im Freizeitpark dauert der Aufbau eine Woche. Es müssen große Pavillons und Zelte aufgestellt werden, Tische und Bänke sowie Unmengen von Spielzeug hergebracht werden. Vier Mitarbeiter der Stadt und sechs ehrenamtliche Helfer sind dabei.

Quelle: RP
 
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