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Moers
Emilia erblickt im Rettungswagen das Licht der Welt

Moers. Es konnte ihr wohl nicht schnell genug gehen: Emilia Maria Florentina ist im Rettungswagen geboren worden. "Das habe ich in 27 Jahren erst dreimal erlebt", so Feuerwehrmann Frank Arens. Fast zwei Wochen vor dem errechneten Geburtstermin fuhr Corinna Fuchs mit ihrer Freundin zum Shoppen ins Centro. "Ich habe mich sehr gut gefühlt und wollte die letzten beiden Wochen der Schwangerschaft noch genießen." Sie bummelten durch die Geschäfte, dann bemerkte Corinna Fuchs Wehen.

Die Frauen fuhren nach Hause. "Ich habe meinem Mann eine Nachricht zukommen lassen, dass ich jetzt sofort nach Hause komme und er schon ein paar Sachen zusammenpacken möchte." Das war um 14.30 Uhr. Eine halbe Stunde später zu Hause waren die Wehen so heftig, dass Corinna Fuchs ihren Lebensgefährten bat, einen Rettungswagen zu rufen. Die Fruchtblase war geplatzt, als die Feuerwehrleute Michael Mondry, Tobias Aust und Frank Arens eintrafen.

Im Schritttempo ging es von Neukichen aus Richtung St. Josef Krankenhaus. Doch die Geburt schritt voran, und so erblickte Emilia Maria Florentina das Licht der Welt im Rettungswagen. "Ich habe einfach alles ausgeblendet", so Fuchs. Vater Dirk Mittnacht, der im Privatwagen hinterherfuhr, staunte nicht schlecht, als bei der Ankunft am St.-Josef-Krankenhaus seine Frau schon die kleine Tochter im Arm hielt.

Der Kreißsaal war schon informiert und Ärzte, Hebammen und Schwestern kümmerten sich sofort um Mutter und Kind. Aus Dankbarkeit an die helfenden Feuerwehrmänner haben Corinna und Dirk ihrer kleinen Tochter noch einen dritten Namen gegeben: Florentina - nach Florian, dem Schutzpatron der Feuerwehr.

Quelle: RP
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