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Kreis Wesel
Erkältungswelle und Karneval: Da werden Blutkonserven knapp

Kreis Wesel. Die Besorgnis ist spürbar: "Derzeit kommen nicht so viele Blutspender, wie wir uns wünschen. Wir führen das zum Teil auf eine Erkältungswelle zurück. Wer gesund ist, sollte jetzt bitte Blut spenden, denn er leistet einen besonderen Beitrag zur Versorgung schwerkranker Patienten", sagt Dr. Thomas Zeiler, Ärztlicher Geschäftsführer des DRK-Blutspendedienstes West. Noch ist die Versorgung gesichert, aber die Karnevalstage stehen vor der Tür. Um Rosenmontag finden, bedingt durch das närrische Treiben, nur wenige Blutspendeaktionen statt. Damit rund um die fünfte Jahreszeit immer genug Blutkonserven zur Verfügung stehen, ist eine hohe Beteiligung bei den Blutspendeterminen jetzt besonders wichtig.

Für den Besuch eines Blutspendetermins braucht man etwa eine Stunde Zeit. Spender müssen mindestens 18 Jahre alt sein und sich gesund fühlen. Zum Blutspendetermin bitte einfach den Personalausweis und - falls vorhanden - den Blutspendeausweis mitbringen. Die eigentliche Blutabnahme dauert etwa fünf bis zehn Minuten. Danach bleibt man noch zehn Minuten lang entspannt liegen.

Im Labor des Blutspendedienstes folgen Untersuchungen auf Infektionskrankheiten. Jeder Blutspender erhält einen Blutspendeausweis mit seiner Blutgruppe.

Für alle, die mehr über die Blutspendetermine in Wohnortnähe wissen wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 1194911 werden montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr alle Fragen beantwortet. Informationen gibt es auch im Netz unter www.blutspendedienst-west.de .

Quelle: RP
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