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Lebensretter vom Niederrhein
Europameister der Schlauchboot-Retter kommen aus Rheurdt

Europameister im Schlauchboot-Retten kommen aus Rheurdt
Teilnehmerinnen der IRB Europameisterschaft an der Seebrücke von Scharbeutz. FOTO: dpa
Scharbeutz/Rheurdt. 37 Teams aus sechs Nationen haben am Ostseestrand von Scharbeutz in Schleswig-Holstein die Europameisterschaft im Retten mit dem Schlauchboot ausgetragen. Den Sieg in der Gesamtwertung holten sich bei den Wettbewerben am Samstag die Frauen der DLRG Meißen aus Sachsen und die Männer der DLRG Rheurdt-Schaephuysen im Kreis Kleve.

Das haben die Veranstalter am Sonntag mitgeteilt. Angetreten waren 28 Männer- und neun Frauenteams. Die Teilnehmer mussten einen Ertrinkenden so schnell wie möglich sicher ans Ufer transportieren, zwei Menschen nacheinander retten und einen Patienten mit einem Gurtretter zu ihrem Boot und anschließend zurück ans Ufer bringen. Am Start waren Retter aus Deutschland, Belgien, Dänemark, Großbritannien, Polen und den Niederlanden mit speziell für die Menschenrettung ausgestatteten Schlauchbooten, sogenannten Inflatable Rescue Boats (IRB). 

Mit Hilfe der Boote sei es möglich, Menschen innerhalb von 90 Sekunden nach der Sichtung aus lebensgefährlichen Situationen zu retten, sagte DLRG-Vizepräsident Detlev Mohr. Sportliche Wettkämpfe wie der in Scharbeutz seien eine gute Gelegenheit, Techniken zu perfektionieren und zugleich die Arbeit der Wasserretter der Öffentlichkeit zu präsentieren, sagte er. Nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungsgesellschaft (DLRG), die den Wettkampf ausrichtet, sind die speziellen Boote seit mehr als zehn Jahren fester Bestandteil der Wasserrettung.

(lnw/see)
 
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