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Rheurdt
Feuerwehr übt den Ernstfall an der Hauptschule Rheurdt

Rheurdt. Sirenen, Blaulicht und vorfahrende Einsatzfahrzeuge sorgten am Freitag im Ortskern von Rheurdt für Aufsehen. Das Ziel der Feuerwehrleute war die ehemalige Hauptschule am Meistersweg, die demnächst Standort der vereinigten Grundschule werden soll. Einige Schaulustige beobachteten, wie die Sicherheitskräfte die Wasserschläuche ausrollten und in voller Rettermontur in das Gebäude eindrangen. Die Löschzüge Rheurdt und Sevelen waren gemeinsam im Einsatz.

Doch zum Glück war niemand in Gefahr, und es gab auch kein echtes Feuer: Die Rheurdter und Sevelener Blauröcke veranstalteten eine Großübung. "Die machen wir im Schnitt einmal im Jahr", erklärt Holger Lamers, der Wehrführer in der Gemeinde Rheurdt. "Auf diese Weise prüfen wir unter anderem, wie gut die Zusammenarbeit mit den benachbarten Löschzügen klappt." Im März beispielsweise hatte der Rheurdter Löschzug mit Kameraden aus der Gemeinde Kerken einen Ernstfall geprobt. An der Seite des Löschzuges Aldekerk und der Löschgruppe Eyll bekämpften die Rheurdter einen fiktiven Brand im Edeka-Markt Cox.

Am Freitag gab es gleich zwei Übungs-Szenarien: ein Brand im Heizungskeller und ein Chemieunfall im ersten Stock der Hauptschule. Fünf Personen mussten nach Drehbuch aus einer lebensgefährlichen Lage befreit werden. Das Fazit der Einsatzleitung: "Beide Löschzüge arbeiteten mit viel Teamgeist Hand in Hand und meisterten die Übung souverän." Im Anschluss konnten sich die Feuerwehrleute bei einem Imbiss im Gerätehaus stärken und die Übung noch einmal Revue passieren lassen.

In der Regel kennen die Feuerwehrleute den Termin der Übung, doch das genaue Szenario bleibt geheim. "Überraschende Alarm-Übungen werden eigentlich nur noch veranstaltet, um festzustellen, wie schnell die Mitglieder verfügbar sind", sagt Holger Lamers.

(s-g)
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