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Moers
Fit werden mit dem grünen Gummirohr

Moers: Fit werden mit dem grünen Gummirohr
Der Moerser Heilpraktiker Wolf-Dieter Plaßmann har das ovale Gummirohr entwickelt und am Samstag auf der "Medifilia" im Sportpark interessierten Besuchern vorgestellt. Neben 45 Ständen gab es auch mehrere Vorträge zum Thema Gesundheit. FOTO: Klaus Dieker
Moers. Auf der Messe "Medifilia" haben am Samstag 45 Aussteller und Referenten die neuesten Gesundheitstrends vorgestellt. Die Besucher konnten viele Geräte direkt selbst ausprobieren. Nächstes Jahr soll es "mehr Action" für Kinder geben. Von Anna-Lina Heimrath

Fitnessmessen sind zurzeit so gefragt wie noch nie - auch in Moers konnten sich die Besucher der "Medifilia" am Samstag rund um die Themen Gesundheit, Ernährung und Fitness informieren. Die Gesundheitsmesse richtet sich dabei an die ganze Familie. So konnten Jung und Alt die neusten Sportgeräte ausprobieren und medizinische Vorträge besuchen.

Schon vor der großen Sporthalle im Sportpark Rheinkamp wartete das "Diabetes-Mobil" der Deutschen Diabetes-Hilfe auf die Besucher. Wer mochte, konnte sich hier kostenlos auf Blutzucker testen lassen. Und darum ging es auch auf der "Medifilia": kostenloses Ausprobieren und Informieren rund um das Thema Gesundheit. Doch neben einer Reihe von Vorträgen und Podiumsdiskussionen gab es auch jede Menge kleinerer Stände.

Wolf-Dieter Plaßmann präsentierte mit seinem Team den neuesten Sporttrend: ein kleines grünes Gummirohr. Der Heilpraktiker aus Moers ist von dem Sportgerät überzeugt: "Es handelt sich hierbei um das kleinste Fitnessstudio der Welt. Und das sogar mit Therapiecharakter," erzählte er. Die neugierigen Blicke der Besucher waren dem Gerät sicher, und kaum einer wollte auf der "Medifilia" den Trend nicht ausprobieren.

Dabei handelt es sich um ein ovales Gummirohr, das mit mehreren Kugeln gefüllt ist. "Durch die Kugeln entstehen Schwingungen bis zu vierzig Hertz. Die Schwingungen sorgen dafür, dass man fit bleibt," erklärte Plaßmann weiter. Ausprobieren konnte das Gerät jeder.

Neben den Ausstellern neuer Fitnessgeräte nutzten auch viele Selbsthilfegruppen und Verbände die Gelegenheit, um auf sich aufmerksam zu machen. Mit dabei war auch die Arbeitsgemeinschaft für Rheumakranke. Die Krankheit betrifft Menschen aller Altersgruppen und kann auch junge Menschen treffen. "Lediglich die Symptome können gelindert werden. Wir versuchen, den Menschen zu helfen, mit dieser Krankheit leben zu können," sagte Gruppenleiter Herbert Hauck. Mit ihrem Stand versuchte die Gruppe, auf die Menschen zuzugehen und ihnen ihre Angebote vorzustellen.

Die "Medifilia" präsentierte ein buntes Angebot von Krankenhausständen, Bioläden, und sogar das Moerser Musikstudio war mit seinen Angeboten für Rentner dabei. Dabei war die Messe aber auch als Familienmesse geplant. Zwar gab es neben den Gesundheitsständen auch einige Attraktionen für Kinder, wie das Kindermuseum "Explorado" aus Duisburg, doch einige Besucher vermissten ein abwechslungsreicheres, kinderfreundlicheres Angebot.

"Die Anzahl der Stände ist im Vergleich zu den vergangenen Jahren gleich geblieben," erklärte Organisatorin Susanne Reimann. "Ein bisschen mehr Action für die Kinder fehlt schon. Das wird im kommenden Jahr anders sein," fügte sie hinzu. Doch mit der Besucherzahl und dem Andrang ist Organisatorin Reimann auch in diesem Jahr zufrieden. "Die Aussteller und Besucher fühlen sich hier wohl."

Quelle: RP
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