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Moers
Fledermäuse: Wohnturm ist ein Winterquartier

Moers. Der große Lauschangriff im Schlossinnenhof ist vorüber: Die Biologische Station in Wesel hat ihren Bericht über das Fledermaus-Vorkommen im Wohnturm der Ursprungsburg des Moerser Schlosses vorgelegt. Die Fledermäuse waren - wie berichtet - im Zuge der Planungen zur Umgestaltung des Innenhofs entdeckt worden. Jetzt steht fest: "Der Wohnturm wird als Winterquartier mittlerer Größe genutzt", berichtet Museumsleiterin Diana Finkele gestern im Kulturausschuss. Die Experten stellten mehrere verschiedene Arten fest. "Wir müssen jetzt Wege finden, wie wir mit diesem geschützten Fledermaus-Quartier umgehen und inwiefern wir unser bauliches Vorhaben umsetzen können", erläuterte die Museumsleiterin. Geplant war eigentlich, dass der Betondeckel abgenommen sowie das Innere des quadratischen Turmstumpfs illuminiert wird. Darüber soll bald mit den Experten der Biologischen Station gesprochen werden.

Diana Finkele legte gestern darüber hinaus ihre Ausstellungsplanung bis Ende 2017 vor. Die aktuell im Schloss laufende Sonderausstellung "Macht & Millionen" soll bis zum 20. November verlängert werden - mit den neuesten Zahlen aus dem Moerser Haushalt 2017. In Kooperation mit dem Stadtmuseum Tübingen widmet das Museum unseren Haustieren eine interaktive Sonderausstellung: "Lieb & lecker" ist ab dem 18. Dezember zu sehen. In Kooperation mit dem Niederrheinischen Museumsnetzwerk beschäftigt sich die Einrichtung unter dem gemeinsamen Motto "Unterwegs" mit der Völkerwanderung.

(aka)
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