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Moers.
Ford Lauff eröffnet neue Verkaufsräume

Moers.: Ford Lauff eröffnet neue Verkaufsräume
Der neue FordStore des Autohauses Lauff in Moers_Hülsdonk. Das kleine Foto zeigt den Unternehmensgründer Jakob Lauff (rechts) in der damaligen Schmiede. FOTO: Ford Lauff
Moers.. Bis zu 1000 Besucher erwartet das Autohaus am kommenden Samstag zur Vorstellung der neuen Räumlichkeiten am Schürmannshütt in Hülsdonk. 18 Monate lang wurde das Firmengelände umgebaut. Von Yannic Kascholke

Das Moerser Autohaus Lauff eröffnet am kommenden Samstag, 13. Februar, seinen neuen "FordStore", einen Ausstellungsraum für die Modelle der Marke Ford. Somit wird der Standort in der Grafenstadt zu einem der größten für die Marke in Deutschland.

Vorausgegangen waren eine Reihe von Modernisierungs- und Umbauarbeiten am Hauptstandort des Unternehmens, an dessen Ende eine "Automeile" mit vier komplett getrennten Markenwelten der Automobilhersteller Ford, Volvo, KIA und Land Rover steht. Am Samstag eröffnet nun der letzte Teil der neuen "Automeile" in Moers-Hülsdonk. Das "Store"-Konzept ist eine Strategie, die der Ford-Mutterkonzern mit ausgewählten Händlern weltweit umsetzt. Das sind derzeit 36 und es sollen nach den Plänen des Konzerns auch nur 75 deutschlandweit werden. Im Ford-Store werden unter anderem auch exklusive Modelle wie der Ford Mustang oder die Premiumlinie Vignale auf mehreren Etagen ausgestellt und verkauft. Ausgestattet ist der neue Schauraum mit Lederpolstern, Video-Wänden und Multimedia-Tischen. Bewerben können sich Vertragshändler für den speziellen Schauraum allerdings nicht: "Dafür wird man von Ford vorgeschlagen", sagt Geschäftsführerin Susanne Lauff-Kirsten.

Seit 18 Monaten baut die Lauff-Gruppe nun das Firmengelände bereits aufwendig um. Es sind die größten Baumaßnahmen für das Unternehmen, das 1923 von Jakob Lauff als Stellmacherei und Schmiede gegründet wurde. 13 Jahre später wurde die Jakob Lauff GmbH & CO KG an der Moerser Landwehrstraße Ford Vertragshändler, einer der ersten am linken Niederrhein. Unter der Führung von Lauffs Sohn Ulrich baute das Unternehmen 1973 ein neues, modernes Autohaus auf dem Gelände "Am Schürmannshütt".

Im Jahr 2001 folgte die Unternehmenserweiterung um die Marken Volvo und Land Rover, Ende Januar kam dann die Marke KIA hinzu.

Ulrich Lauff hat sich mittlerweile aus dem operativen Geschäft zurückgezogen und den Staffelstab an Tochter Susanne und ihren Ehemann Michael Kirsten übergeben. Er tritt aber als Investor des Mammutprojekts auf, um das Familienunternehmen auch zukünftig wettbewerbsfähig zu halten. Die Gesamtsumme der Investition beläuft sich auf drei Millionen Euro. "Mit der Einweihung des Ford Stores am Samstag und der Eröffnung des Kia Hauses am 30. Januar haben wir aus der Vision der Automeile in Moers Wirklichkeit werden lassen." sagt Susanne Lauff-Kirsten sichtlich zufrieden.

Zwischen 10 und 16 Uhr feiert das Autohaus am kommenden Samstag die Eröffnung des neuen Räumlichkeiten, am Schürmannshütt 55 in Moers. Zur Verpflegung werden warme Speisen und Getränke angeboten.

Quelle: RP
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