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Moers
Funk und Soul am Bettenkamper Meer

Moers: Funk und Soul am Bettenkamper Meer
Jens Lammert und Felix Hecker hatten im Frühjahr das "Mojazz-Festival" aus der Taufe gehoben. Jetzt stellten sie eine neue Facette vor. FOTO: Klaus Dieker
Moers. Die "Strandbar 1924" bot vier jungen Musikern aus Moers ein Podium: Die Band "Alectric" begeisterte das Publikum im sommerlichen Ambiente mit einer Mischung aus Funk, Soul und Improvisation. Von Jan Caspers

Bis zum Ende der Freibad-Saison im September findet in der "Strandbar 1924" am Bettenkamper Meer an den Wochenenden ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm statt. So war am Sonntag die Moerser Band "Alectric" zu Gast, die aus dem Gitarristen Jens Lammert, dem Bassisten Felix Hecker, Simon Dlugos am Schlagzeug und Jan Lammert am E-Piano besteht.

Die vier jungen Musiker haben bereits in verschiedenen Band-Projekten gemeinsam musiziert. Auf dem Mojazz-Festival im "Bollwerk 107", das Jens Lammert und Felix Hecker im vergangenen April ins Leben gerufen haben, waren die vier Bandmitglieder unter dem Namen "Slik Tiger" zusammen mit einer Sängerin und zwei Blechbläsern aufgetreten. In der "Strandbar 1924" spielte die Band "Alectric" in einer kleineren Instrumental-Besetzung eine Mischung aus Funk und Soul.

Dabei hatte der Auftritt im Gegensatz zum Mojazz-Festival im "Bollwerk" nun eher den Charakter einer improvisierten Jam-Session im privaten Kreis. Wenngleich die vier Musiker aus Moers und der Umgebung auch diesmal zeigen konnten, dass sie ihre Instrumente beherrschen und zudem gut aufeinander abgestimmt sind, war die musikalische Auswahl zwar zu Konzertbeginn recht originell, doch mit zunehmender Dauer des Auftritts ein wenig eintönig. Von einer Gesangsstimme oder einem musikalischen Stilwechsel hätte das Konzert in der Strandbar sicherlich profitiert.

Pech hatten am Sonntag die Veranstalter, Musiker und Konzertbesucher zunächst mit dem Wetter. Pünktlich zu Konzertbeginn setzte ein kräftiger Regenschauer ein, so dass die Zuhörer unter den großen Sonnenschirmen der Strandbar Schutz suchen mussten.

Die Band "Alectric", die in weiser Voraussicht an der überdachten Außenwand der Strandbar Aufstellung genommen hatte, ließ sich vom einsetzenden Regen jedoch nicht aus der Ruhe bringen und spielte mit ihrer Mischung aus Funk und Soul tapfer gegen den Regenschauer an.

Tatsächlich verzogen sich die dunklen Regenwolken über dem Bettenkamper Meer schnell und die Sonne kam wieder zum Vorschein. Während einige Konzertbesucher, die mit dem Fahrrad zur Strandbar gefahren waren, die Regenpause nutzten, um den Heimweg anzutreten, nahmen die meisten Gäste wieder unter freiem Himmel Platz und folgten entspannt dem weiteren Konzertverlauf, denn Funk und Soul klingen bei Sonnenschein einfach besser.

Quelle: RP
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