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Moers
Gelungener Abschluss der Moerser Konzertsaison

Moers. Mit einem Kammerkonzert endete im Martinstift die Saison der städtischen Konzertreihe. Gestaltet wurde der Abend vom Violinisten Tonio Schibel, der als Konzertmeister bei den Duisburger Philharmonikern tätig ist, Fulbert Slenczka, Solo-Cellist an der Deutschen Oper am Rhein, und der Pianistin Mirela Slenczka, Dozentin für Klavier an der Folkwang-Universität der Künste in Essen. Von Jan Caspers

Eröffnet wurde das Kammerkonzert mit dem heiteren Rondo g-Moll op. 94 für Cello und Klavier von Antonin Dvorak sowie Bedrich Smetanas Duett Nr. 2 g-Moll für Violine und Klavier mit dem Titel "Aus der Heimat". Die Musiker beendeten die erste Konzerthälfte mit dem Geistertrio op. 70 Nr. 1 von Beethoven, das dem Konzert im Kammermusiksaal auch seinen Titel gab. Neben dem "Erzherzog-Trio" gehört das "Geistertrio" zu Beethovens bekanntesten Klaviertrios. Er schrieb das dreisätzige Werk im Sommer 1808. Der Titel "Geistertrio" stammt on Beethovens Schüler Carl Czerny, der sich durch die Musik des geheimnisvollen und gespenstischen zweiten Satzes an den Auftritt des Geistes in William Shakespeares Drama "Hamlet" erinnert fühlte.

Nach der Pause wurde das Konzert mit dem 1891 entstandenen Dumky-Trio e-Moll op. 90 von Antonin Dvorak fortgesetzt. Der Begriff "Dumky" bezeichnet dabei eine in slawischen Ländern äußerst beliebte Form der Komposition. In Dvoraks Trio stehen schwungvolle Volkstänze neben lyrischen und meditativen Passagen.

Quelle: RP
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