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Moers
Geschichte und Geschichten in der Stadt erleben

Moers. Auch im Februar stehen wieder einige Führungen durch Moers und seine Geschichte an. Los geht's am Montag, 22. Februar. Dann nämlich geht es hoch hinaus bei der Nachtwanderung zum "Geleucht". Start ist um 18.30 Uhr am Clubhaus der "Freien Schwimmer", Römerstraße 790. Das Werk des Künstlers Otto Piene thront auf der Halde Rheinpreussen in genau 103,60 Meter Höhe. Hinzu kommt die eigentliche Größe von 30 Metern der begehbaren Grubenlampe. Die Hintergründe dazu erläutert Stadtführer Karl Brand. Zu der zweistündigen Tour sollten die Teilnehmenden festes Schuhwerk anziehen, gute Kondition haben und eine Lampe mitbringen.

"Dönekes" und spannende Fakten berichtet Erika Ollefs bei der Nachtwächterführung am Freitag, 26. Februar. Sie startet um 18 Uhr am Denkmal auf dem Neumarkt. Die Stadtführerin schlüpft dann in die Rolle und das Kostüm eines Nachtwächters. Die "Ordnungshüter" haben im Mittelalter auch in Moers für Ruhe und Sicherheit gesorgt. Bei ihren Rundgängen haben sie so Manches erlebt.

Seit Mitte des 17. Jahrhunderts gibt es gesicherte Hinweise, dass Juden in Moers gelebt haben. Am Sonntag, 28. Februar, um 11 Uhr erweckt Heidi Nüchter-Blömeke ein Stück der wichtigen Moerser Kultur und die Spuren jüdischen Lebens in der Stadt wieder zum Leben. Treffpunkt ist das Mahnmal Synagogenbogen in der Dr.-Hermann-Bähr-Straße. Seit 1818 stand dort eine Synagoge, die in der sogenannten Reichskristallnacht geschändet und zerstört worden ist.

Anmeldung Stadtinfo, Homberger Straße 4 (Königlicher Hof), Telefon 02841 88226-0. Teilnahme an den Führungen: zwischen vier (Nachtwächter und jüdisches Leben) oder fünf Euro (Geleucht) für Erwachsene. Kinder (6-16) zahlen die Hälfte.

Quelle: RP
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