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Rheurdt
Großgemeinde St. Martinus: Ausblick bei einem Gläschen Sekt

Rheurdt. Im Gottesdienst vor dem Neujahrsempfang der katholischen Kirchengemeinde St. Martinus hat Pfarrer Norbert Derrix darauf hingewiesen, dass alle Menschen von Gott mit Gnadengaben beschenkt wurden. Ein jeder habe eine bestimmte Aufgabe in dieser Welt, und sei sie in unseren Augen noch so klein. Nach der Messe luden der Pastor und der Pfarreirat dann die Gäste zu einem Glas Sekt ein. Dabei gab Derrix einen Rück- und Ausblick auf die Ereignisse in den drei Gemeinden, die zur Großgemeinde St. Martinus gehören. Das sind St. Nikolaus in Rheurdt, St. Hubertus in Schaephuysen und St. Antonius der Einsiedler in Kempen-Tönisberg. Derrix erinnerte unter anderem an den Umbau des Kindergartens in Rheurdt, an die Dachstuhlrenovierung in Tönisberg und an die Aktion "8 um 8".

Der Pfarreirat hat eine Jahresübersicht mit allen Terminen der christlichen Vereine und der Hochfeste erstellt. Diese liegt in den Kirchen aus und kann auf der Gemeinde-Homepage eingesehen werden. Schon jetzt der Hinweis: Die Osternacht wird in diesem Jahr am Ostersonntag, um 6.30 Uhr morgens stattfinden. Es werden zur Unterstützung immer wieder mal Gastpriester die Messe zelebrieren. Eine Aussicht auf einen neuen "Weltpriester" sei nicht gegeben.

Es wurde eine zweimonatige Besucherzählung der heiligen Messen am Wochenende im vergangenen Jahr durchgeführt. Pastor Derrix erklärte, dass er beim montäglichen Konveniat-Treffen mit dem Ergebnis von neun bis zehn Prozent gerne hausieren gehe, wenn man bedenke, das im münsterländischen Raum eine Besucherbeteiligung von sechs Prozent üblich sei.

Aus den Reihen der Versammelten kam die Nachfrage, wie sich die Kirchengemeinde in Integrationsfragen und Flüchtlingshilfe engagiert. In Rheurdt gebe es schon lange eine Hilfsstruktur, sagte der Pfarrer. Führend seien die Familien Schroeders, Lademann und Lange. Im Schaephuysener Pfarrheim ist eine Kleiderkammer eingerichtet worden. Die Flüchtlingskinder würden in den Kindergärten der Gemeinden gut integriert. Derrix lobte die gute Zusammenarbeit: Durch die gute Vernetzung innerhalb der Pfarreien finde sich immer rasch eine Lösung für Probleme.

Quelle: RP
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