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Rheurdt
Grüne fordern den Bau neuer Sozialwohnungen in Rheurdt

Rheurdt. Die Fraktion von Bündnis 90/Grüne im Rheurdter Rat spricht sich für den Bau von Sozialwohnungen in der Gemeinde aus. In einem Antrag für den kommenden Ausschuss für Gemeindeentwicklung fordern die Grünen den Bürgermeister auf, sich im Aufsichtsrat der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft Geldern (GWS) dafür einzusetzen, dass "solche Wohnungen in großer Zahl gebaut werden".

In den vergangenen Jahren sei im Südkreis der soziale Wohnungsbau vernachlässigt worden, als Gründe seien bürokratische Hemmnisse und geringe Profitmöglichkeiten genannt worden. Nun jedoch fehlten diese Wohnungen, so Grünen-Fraktionsvorsitzender Frank Hoffmann. Bezahlbarer Wohnraum werde gesucht, "das gilt sowohl für ältere Menschen, die kleinere Wohnungen suchen, wie auch für StudentInnen der nahen Hochschule Rhein-Waal, um so mehr, wenn eine Busverbindung zwischen Rheurdt und dieser Universität zustande kommt." Auch für Geflüchtete, die längerfristig bleiben und sich eine Existenz aufbauen wollten, sei bezahlbarer Wohnraum wichtig. Hoffmann: "Die Aufgabe einer gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft besteht nicht nur darin, einen hohen Profit zu erzielen, sondern für die Gemeinde städtebauliche wichtige Anregungen und Initiativen einzuleiten.

Die GWS verwaltet derzeit rund 1100 Wohnungen im Kreis Kleve. Geschäftsführer Paul Düllings hatte im Mai erklärt, man habe sich aus dem Bau öffentlich geförderter Wohnungen zurückgezogen, weil man so freier agieren könne und einen weniger großen Verwaltungsaufwand betreiben müsse. Anforderungen wie Wärmeschutz, Technik, Barrierefreiheit durch Bund, Land und EU machten den Bau neuer Wohnungen zunehmend schwieriger und aufwendiger.

(s-g)
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