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Rheurdt
Grüne fordern Schwerpunktschule

Rheurdt. Die Fraktion von Bündnis 90/Grüne in Rheurdt stellt den Antrag, die Martinus-Grundschule in eine Schwerpunktschule zu verwandeln, die auch von Kindern besucht werden kann, die einen speziellen "Unterstützungsbedarf" haben. Frank Hoffmann, der Fraktionsvorsitzende, nennt als Beispiele Unterstützung bei geistigen, körperlichen und motorischen Entwicklungen. Für solche Kinder in Rheurdt und Umgebung sei es im Moment nicht möglich, eine nahe Schule zu besuchen. "Sie müssten nach Wachtendonk fahren, weil dort die nächste Schwerpunktschule ist", schildert Hoffmann das Problem. "Im Sinne der Inklusion kann es jedoch nicht sein, dass Rheurdter Kinder mit speziellem Unterstützungsbedarf durch das Kreisgebiet gefahren werden müssen, um eine Grundschule besuchen zu können."

Daher möchten die Grünen die Gemeindeverwaltung beauftragen, bei der Schulaufsicht in Kleve zu beantragen, dass die GGS Martinusschule zukünftig eine Schwerpunktschule wird.

Hoffmann verweist darauf, dass die meisten Grundschule im Kreis Kleve Schulen des "Gemeinsamen Lernens" von behinderten und nicht-behinderten Kindern seien. Auch die Martinusschule sei eine solche Schule, was bedeute, Kinder mit Unterstützungsbedarf im Lernen, in der Sprache oder in der Emotionalen und Sozialen Entwicklung können die Martinusschule besuchen. Damit fällt die Einrichtung allerdings noch nicht unter den Begriff "Schwerpunktschule".

Die Martinusgrundschule wird, falls alles wie geplant klappt, nach den Herbstferien ihren Schulbetrieb in der ehemaligen Hauptschule weiterführen. Dann werden Rheurdter und Schaephuysener Kinder gemeinsam unterrichtet.

(s-g)
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