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Moers
Grundsteinlegung auf dem Oermterberg

Moers. Auf dem Marienberg bei Oermten ist feierlich der Grundstein für das neue Schulungszentrum der Schönstatt-Bewegung gelegt worden. Es soll künftigen Besuchern "einen Moment des Ausruhens" bieten, sagte Pfarrer Stefan Keller. Von Bianca Mokwa

Die Schlange war lang. Jeder durfte unterschreiben, während fröhliche Gesänge durch den Raum klangen. Pastor Stefan Keller drückte es so aus: "Alle sind eigenladen, ihren Namen unter die Urkunde zu setzen, um zu bezeugen, dass sie dabei waren und ein Leben mit Gott sich lohnt." Die Urkunde, die war ein Teil der feierlichen Grundsteinlegung des neuen Schulungszentrums der Schönstätter auf dem Oermter Marienberg.

In der Heiligen Messe ließ Keller die Entwicklung noch einmal Revue passieren und machte deutlich, wofür das neue Schulungszentrum steht. "Das Haus soll einen Moment des Ausruhens, des Atemholens bieten", erklärt der Geistliche.

Der Grundstein zeigt Fußspuren und den Schriftzug "Wir gehen mit". Damit ist die Antwort der Schönstätter gemeint, die sie ihrem Gründer Pater Josef Kentenich geben. Der hatte im Glauben dazu aufgerufen: "Geht, entzündet die Welt". Der Auftrag lautet, die gute Nachricht des christlichen Glaubens weiterzugeben.

Schwester Gabriella drückte es in ihrer Fürbitte so aus: "Jesus wird als Eckstein bezeichnet. Hilf deiner Kirche, sich immer wieder neu auf diesen Eckstein zu besinnen." Das Schulungszentrum soll "Heimat für die Schönstätter und darüber hinaus" sein, hieß es in einem Gebet. Beim feierlichen Zug von der Kapelle zur Baustelle trugen zwei Jugendliche den Grundstein. Ebenfalls getragen wurde der Schutzpatron des Baus, die Figur des Heiligen Josef. Diözesanpräses Andreas Hagemann und Architekt Berthold Grüntgens passten den Grundstein in ein Holzgerüst ein, während Pastor Keller im Schnelldurchlauf die verschiedenen Räume des Schulungszentrums benannte. Einen großen und kleinen Saal wird es geben, eine Wohnung, Küche sowie Mehrzweckraum, eine Nische für den Altar.

In seinem Segen und Gebet erinnerte er daran: "Allmächtiger Gott, wenn du nicht das Haus baust, dann bauen die Bauleute vergebens." Mit dem Grundstein wurde die Rolle mit den vielen Unterschriften verlegt, dazu eine aktuelle Rheinischen Post und die aktuellen Münzen.

Noch fehlen Türen und Fenster in dem Gebäude. Für Frühsommer 2017 ist die endgültige Einweihung geplant.

Mehr Auskünfte unter

www.schoenstatt-niederrhein.de

Quelle: RP
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