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Rheurdt
Hoffmann macht sich gegen Glyphosat stark

Rheurdt. Der Fraktionsvorsitzende der Rheurdter Grünen, Frank Hoffmann, setzt sich für die Ablehnung der Zulassung des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat oder Dimethylamin-Salz, auch bekannt als "Round Up", ein. Die Krebsforschungsagentur der WHO stuft Glyphosat als "wahrscheinlich krebserregend" ein. Am 8. März war die Zulassung des Giftes in der EU gescheitert, Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) legte das Veto ein. Laut Emnid-Umfrage sind drei Viertel der Deutschen für ein Verbot des Herbizid. Naturverbände haben eine Kampagne gegen Glyphosat gestartet. Durch viele E-Mails soll Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CDU) die Ablehnung der Bevölkerung deutlich gemacht werden. Frank Hoffmann: "Ich habe mich bewusst gegen das Rauchen entschieden, damit ich davon nicht krank werde. Falls das Glyphosat für weitere 15 Jahre zugelassen würde, hätte ich keine Entscheidungsmöglichkeit mehr." Daher ruft er die Bürger auf, sich an der Kampagne zu beteiligen. Die Internet-Adresse lautet aktion.bund.net/licht-ins-glyphosat-dunkel.

Wer auf Nahrung mit Glyphosat verzichten wolle, müsse auf Bio-Produkte zurückgreifen, so Hoffmann. Die Rheurdter Grünen haben eine Liste einiger Alternativen der Unkrautvernichtung zusammengestellt. So soll man Hausmittel wie Essig oder Mulch aus dem Komposthaufen verwenden. Sie sprechen sich auch für die herkömmliche, effektivste Methode, das Unkrautjäten, aus und fordert den Verbaucher auf, bei chemikalischen Mitteln auf die Zutatenliste zu achten.

www.gruene-rheurdt.de

(pra)
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