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Moers
Jugend forscht: Zwei Sieger aus dem Kreis Wesel

Moers. 28 Kreis-Teilnehmer haben 15 Projekte beim Regionalwettbewerb in Krefeld vorgestellt. Von Henning Rasche

Im Krefelder Seidenweberhaus und dem Stadttheater stellten gestern 415 Schüler den ganzen Tag über 203 verschiedene Projekte und Erfindungen vor. Sie warteten hinter ihren Tischen auf die Jury, die jedes einzelne Projekt begutachtete und am Ende etliche erste Preise vergab.

Zum 21. Mal fand in Krefeld der größte deutsche Regionalwettbewerb von "Jugend Forscht" statt. Die Schüler, Azubis und Studenten, die aus Krefeld, Mönchengladbach, Neuss, Bad Münstereifel und den Kreisen Heinsberg, Kleve, Neuss, Viersen und dem linksrheinischen Teil des Kreises Wesel kommen, zeigten dabei großen Erfindergeist. Wettbewerbsleiter Peter Popovic, Chemielehrer am Fichte-Gymnasium Krefeld, lobte die Arbeiten und freute sich über so viel Kreativität.

Der Kreis war mit 28 Teilnehmern und 15 Projekten von drei Schulen und einem Ausbildungsbetrieb vertreten. Gleich zwei Projekte aus der Kategorie Technik wurden mit einem ersten Preis ausgezeichnet. Damit qualifizierten sie sich für den Regionalwettbewerb Mitte März in Leverkusen. Leon Klose und Dominik Terze vom Georg-Forster-Gymnasium Kamp-Lintfort haben mit einer Nebelwand ein Hologramm erstellt. Sie wurden genauso ausgezeichnet wie Max Overlack und Wiebke Scholz vom Gymnasium Rheinkamp Moers, die die "aufmerksame Tür" entwickelt haben. Die soll verhindern, dass man sich ausschließt und den Schlüssel stecken lässt. Unter der Überschrift "Jugend forscht" besteht auch noch der Ableger für jüngere Schüler, der sich "Schüler experimentieren" nennt. Dort dürfen die Teilnehmer maximal 14 Jahre alt sein. Dementsprechend gibt es auch zwei Landeswettbewerbe - einen für "Jugend forscht" bei der Bayer AG in Leverkusen und "Schüler experimentieren" bei RWE in Essen. Der Bundeswettbewerb von "Jugend forscht" findet Ende Mai in Paderborn statt.

In manchen Kategorien gibt es zwei erste Plätze, weil manche Arbeiten gleichwertig seien, wie Popovic betont; deswegen gebe es auch teilweise mehrere erste Plätze. "Von etlichen erfolgreichen Teilnehmern hört man, dass sie einfacher an Ausbildungs- oder Studienplätze kommen", erzählt Popopvic. Und ein Sieger habe seine Idee mal für drei Millionen Euro an einen Spielzeughändler verkauft. Das sei aber eher die Ausnahme.

Quelle: RP
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