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Moers
Klimaschutzmanager gibt Tipps zum Lüften

Moers. Besonders in Küche und Bad sollte regelmäßig und intensiv gelüftet werden, um gesund zu bleiben.

Wer richtig lüftet, spart nicht nur Energie, sondern lebt auch gesünder. Schon mit ein paar einfachen Tricks lassen sich ein gutes Raumklima schaffen und die Bildung von Schimmel verhindern. "Dauerhaft gekippte Fenster bei geöffneten Thermostatventilen sind die denkbar schlechteste Form des Lüftens", weiß Giovanni Rumolo, Klimamanager der Stadt Moers. "Sinnvoller ist eine intensive Stoßlüftung, um den Energieverbrauch nicht drastisch in die Höhe zu treiben." Im tiefen Winter reichen mehrmals täglich vier bis sechs Minuten. Unterstützend wirkt immer die Querlüftung, also die Öffnung von gegenüberliegenden Fenstern. Wenn der Temperaturunterschied zwischen innen und außen nicht ganz so groß ist, sind zwölf bis 15 Minuten Fensteröffnen optimal. "'Fenster auf' heißt gleichzeitig 'Thermostat zu'", so Rumolo. Eine intensive Lüftung in der Küche und im Bad ist besonders wichtig. Hier fällt in kurzer Zeit viel Feuchtigkeit an. Auch das Schlafzimmer nimmt eine Sonderstellung ein, denn Schlafen erzeugt Feuchte.

Die Stadt Moers ist über den Kreis Wesel Mitglied im landesweiten Netz "Altneubau" das durch die Energie-Agentur NRW. koordiniert wird.

Klimaschutzmanager Giovanni Rumolo berät auch gerne individuell. Donnerstags bietet er von 15.30 bis 16.30 Uhr eine Klimaschutz-Sprechstunde im Rathaus Moers an (Altbau, dritte Etage, Eingang Unterwallstraße, Zimmer 3.019).

Quelle: RP
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