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Moers
Kulturentwicklungsplanung geht in Moers weiter

Moers. Mit einer Informationsveranstaltung für die Mitarbeiter in Moerser Kulturinstitutionen hat die Stadt den Prozess zur Fortschreibung der ersten Kulturentwicklungsplanung aus dem Jahr 2006 gestartet.

Die damaligen Erkenntnisse hatten unter anderem zur Auflösung des Kulturamtes und zur Gründung der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung "Bildung" als Dach für Grafschafter Museum, Musikschule, Bibliothek sowie VHS und des "Kulturbüros Moers" geführt, aber auch zur Gründung der Moers Kultur GmbH als Veranstalterin des Moers Festivals.

"Zukunft Kultur Moers" - so der Projektname - soll vor dem Hintergrund finanzieller und gesellschaftlicher Veränderungen Erkenntnisse und Impulse für die künftige Kulturpolitik und -arbeit in Moers schaffen. Unterstützung erhält die Moerser Stadtverwaltung dabei durch die "Take Part Kulturberatung". Nach verschiedenen Interviews, Konferenzen und Projektsitzungen soll im Dezember die Startkonferenz stattfinden, teilte die Stadtverwaltung gestern mit. Bei der ersten Veranstaltung im Martinstift an der Filder Straße ging es nicht nur um einen Informationsaustausch - Mitwirkung war gefragt.

Wie kann ein erfolgreicher Kulturentwicklungsprozess gelingen, welche Erwartungen und vielleicht Befürchtungen bestehen? Zum Abschluss waren die Teilnehmer aufgefordert, eine reißerische Überschrift für eine Meldung einer Boulevardzeitung über die Veranstaltung zu entwerfen: "Kultur unter Kronleuchtern oder Kampf um Knete?" war eine der vorgeschlagenen Headlines. Peter Landmann von "Take Part Kulturberatung" versprach den Teilnehmern laut Pressestelle der Stadt: "Wir stehen für einen offenen, kreativen Prozess, der möglichst viele interessierte Menschen aktiv einbezieht und zu einem möglichst großen Konsens führen soll."

(aka)
 
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