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Rheurdt/Moers
Lions-Damen Rheurdt feiern 25-Jähriges

Rheurdt/Moers. Vor einem Vierteljahrhundert wurde als einer der ersten Damen-Lions-Clubs in Deutschland ins Leben gerufen. Heute wollen die Damen des Lions-Club Rheurdt mehr denn je Brücken schlagen zu Menschen, die im Abseits stehen, und daher ihre Impulse für karitative Aktionen verstärken. Am Wochenende feierte der Lions-Club Rheurdt/ Niederrhein mit Gästen und Partnern in einer Festveranstaltung im "Schwarzen Adler" in Moers sein 25-jähriges Charter-Jubiläum. Von Hedi Meinecke

"We serve", zu deutsch "Wir dienen" - im Sinne dieses Lions-Leitsatzes engagieren sich die 36 "Löwinnen vom Niederrhein" dort, wo staatliche Hilfe und soziale Verbände nicht greifen", erklärt Gründungsmitglied Karin Hüsken. Jetzt schaute sie zurück, erinnerte sich und ließ 25 Jahre Club-Geschichte Revue passieren. Von der Devise angetan und überzeugt, durchbrachen Martina Pfanner und Gudrun Hüsken damals die Männerdomäne. Und sie fanden schnell eine ganze Reihe motivierter Frauen, die sich das Helfen aufs Panier schrieben. "Und unsere Charter-Activity war geboren", so Hüsken. Ins Blickfeld rückte sehr bald das frauenspezifische Projekt "Haus Elim" - ein Heim für Mädchen mit schweren psychischen Problemen. Ihr Anliegen: nicht nur finanzielle Hilfe zu leisten, sondern Brücken zu schlagen und die jungen Frauen ein Stück ihres Weges bis zum Erwachsen-Werden zu begleiten.

Auf ihrem Programm stand viele Jahre ebenso der Landmarkt Littard und die zauberhaften Rosenfeste auf dem landschaftlich reizvoll gelegenen Tompshof, zudem wurden Kontakte geknüpft zum französischen Damen-Club "Selestat Humanisme." Wichtig waren und sind den Lions aber gerade auch die Probleme vor Ort. Das Augenmerk gilt dabei den sozialen Brennpunkten. Ein weiteres wichtiges Arbeitsfeld ist die Jugendarbeit. Auch in Rheurdt wurden enge Kontakte zur Jugendorganisation, den Leos, geknüpft, Verbindungen zu den Pfadfindern gepflegt und mit viel Erfolg die Aktion "Lions-Quest - Erwachsen werden" - ein Förderprogramm zur Persönlichkeitsbildung - unterstützt. Auf der Liste fehlen auch nicht das Kinderhospiz in Olpe, der Friedensplakat-Wettbewerb, die Palliativpflege, der Treff 55 in Neukirchen-Vluyn, die Riscids (ein Informationssystem für Ärzte bei Verdachtsfällen auf Kindesmisshandlung) und das Friedensdorf Oberhausen. International förderten die Lions-Damen eine Schule in Kenia, ein Kinderdorf in Tansania sowie die Wasserversorgung in Nairobi.

Die Grußworte betonten die hohe Anerkennung für ihren Einsatz - so zum Beispiel unterstrich Bürgermeister Klaus Kleinenkuhnen ihr Image, das dem Ort zugute komme, der Europa-Abgeordnete Karl-Heinz Florenz lobte die straffe Organisation der Gruppe und betonte "Ich habe ihre Arbeit stets mit größter Sympathie begleitet." Der District-Governor von Rheinland-Nord, Prof. Dr. Bernhard Höltmann, sprach von einem außergewöhnlich starken Wachstum und hob die erstaunliche Vielfalt ihrer Aktivitäten hervor.

Quelle: RP
 
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