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Moers
Markthändler holen Spargelprinzessin nach Moers

Moers. Marina Engelbergs ist die amtierende Repräsentantin für das berühmte Walbecker Edelgemüse. In Moers will sie Werbung für Spargel machen - und für den City-Wochenmarkt.

Marina Engelbergs ist eine Prinzessin: eine Spargelprinzessin. Am Freitag in einer Woche, 20. April, um zehn Uhr, besucht die amtierende Majestät aus dem Spargeldorf Walbeck den Moerser Wochenmarkt. Nicht nur, um für das Edelgemüse zu trommeln, sondern auch, um für das "Erlebnis Wochenmarkt" zu werben.

Die 26-Jährige reist auf Einladung von Rainer Heymanns und Peter Vermöhlen von der Interessengemeinschaft der Moerser Marktbeschicker gemeinsam mit Spargelgrenadier Heinz-Josef Heyer an. "Geplant ist zunächst ein kleiner Marktrundgang, anschließend wird die Prinzessin acht Kunden auswählen, die an einem Spargelschälwettbewerb teilnehmen können", sagt Heyer. "Jeder Teilnehmer gewinnt einen Präsentkorb mit frischen Waren vom Wochenmarkt. In einer Promi-Runde nimmt dann danach dann auch Bürgermeister Christoph Fleischhauer das Spargelschälmesser in die Hand."

Die Situation der Moerser Wochenmärkte ist ein Thema, mit dem sich aktuell auch die Verwaltung beschäftigt. Vier gibt es insgesamt: in der Stadtmitte, in Kapellen, in Repelen und in Meerbeck. "Ob Besucherströme zu- oder abnehmen, bekommen wir in der Regel nur über die Anzahl der Marktbeschicker mit, die im Zweifel fortbleiben", sagt Sinan Aydin, bei der Stadt Moers Leiter des Fachbereichs Ordnung. 130 bis 150 Marktbeschicker gebe es stadtweit. "Dass im Winter die Zahl der Stände und der Besucher abnimmt, ist nicht ungewöhnlich - im Frühjahr geht es dann normalerweise wieder bergauf. In Repelen und Meerbeck mussten wir die Marktflächen allerdings reduzieren."

Der Moerser Innenstadtmarkt dagegen funktioniert. "Das liegt zum einen am Standort", sagt Heymanns. "Am vergangenen Freitag war zum Beispiel zum ersten Mal ein neuer Reibekuchenstand da. Der Betreiber kommt aus der Nähe von Münster bis nach Moers - künftig jeden Freitag. Zum anderen haben wir aber auch viele Nachfolger in den Betrieben. Und die Kunden schätzen, dass wir ein ,grüner' Markt sind, auf dem keine Textilien verkauft werden."

(juha)
 
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