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Moers
Martin Borges - "geradaus denken, nicht ideologisch"

Moers. Wer Martin Borges nach einem Thema fragt, das ihm als Politiker besonders am Herzen liegt, dann nennt er ohne langes Zögern die Infrastruktur. Genauer gesagt: die mangelnde Infrastruktur im Land. Er selbst, erzählt Borges, erfahre das werktags unmittelbar, wenn er ins Ruhrgebiet zur Arbeit fahre. "Manchmal nehme ich lieber das Rad." Für ihn ein Beispiel verfehlter rot-grüner Politik. "Die Grünen blockieren alles und schrauben den Umweltschutz so hoch, dass er kaum noch zu erfüllen ist.

" Für ihn einer der Gründe, warum Nordrhein-Westfalen eine starke liberale Partei benötigt. "Wir brauchen Menschen in der Politik, die nicht ideologisch, sondern geradeaus denken." Gebürtig ist Borges kein Niederrhein-Gewächs, er kam in der Nibelungenstadt Worms zur Welt, zog mit der Familie aber als Kinder nach NRW. In Moers lebt er seit 21 Jahren. Politisch interessiert war er schon früh. "Diese Ära mit Wehner, Brandt oder Schmidt, die fand ich spannend.

" Zur SPD zog es ihn dann aber doch nicht. Stattdessen erlebte den FDP-Politiker Jürgen Möllemann im Gespräch mit Bergleuten. "Die waren in der Arbeitskluft, er im Anzug. Das war sehr beeindruckend." 43 Jahre alt war Borges, als er Mitglied der Liberalen wurde. Seine Partei steht in den Umfragen zurzeit recht gut da. Aber der Landtagskandidat bleibt vorsichtig, winkt ab. "Zahltag ist am Wahltag." Heute ist Martin Borges als Berufsschullehrer tätig.

Zunächst hatte er eine Lehre als Werkzeugmacher absolviert, später wurde er Ingenieur für Maschinenbau. Er ist verheiratet und hat einen Sohn. In seiner Freizeit treibt er gern Sport: "Skifahren, Radfahren und Ballsport."

Quelle: RP
 
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