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Moers
Meerbeck lässt die kulturelle Vielfalt hochleben

Moers: Meerbeck lässt die kulturelle Vielfalt hochleben
"Latino total" ließ mit feurigen Rhythmen aufhorchen. FOTO: KLaus Dieker
Moers. Der Internationale Kulturkreis bot musikalische Unterhaltung und Spezialitäten aus verschiedenen Ländern. Von Jan Caspers

Im Zeichen der Völkerverständigung, der Toleranz und des friedlichen Zusammenlebens stand das "Meerbecker Fest der Vielfalt", das der "Internationale Kulturkreis Moers" am Samstagnachmittag auf der Kirschenallee feierte. Neben zahlreichen Aktionen für Kinder, die malen und töpfern oder auf einer Gummihüpfburg miteinander spielen konnten, bot das Fest den Besuchern eine breite Palette an Speisen und Getränken. Neben einer Auswahl an Kuchen gab es türkische Spezialitäten wie Börek mit Hackfleisch oder Käse, Gemüse-Köfte, Döner Kebab, gefüllte Weinblätter oder Paprika-Schoten mit Reis. An einem Stand des "Spanischen Kulturvereins Niederrhein" konnten die Gäste Paella mit Meeresfrüchten, spanische Oliven oder ein Stück Kartoffelkuchen "Tortilla de patatas" probieren.

Auch das musikalische Rahmenprogramm zeichnete sich durch eine große kulturelle Vielfalt aus. So betrat zunächst die Band "Latino Total" die Konzertbühne auf dem Grundstück des IKM an der Kirschenallee und spielte Lieder wie "Oye como va", "La Bamba" oder "Macarena". Nach einem kurzen Auftritt von vier jungen Flamenco-Tänzerinnen stand dann italienische Musik auf dem Programm. Die Band "I Gemelli" war aus Gladbeck gekommen, um einige italienische Klassiker wie "Sempre, sempre", "Volare" oder "O sole mio" zu präsentieren.

Den musikalischen Abschluss bildete schließlich die Band "Yakamos" aus Bochum, die aus Musikern und Musikerinnen mit griechischen, türkischen und spanischen Wurzeln besteht, die gemeinsam auf traditionellen Zupf- und Schlaginstrumenten wie Saz, Tef oder Darbuka Musik machen.

Mit Hilfe des Vereins "Feuer und Eis" wurden im Rahmen des Fests der Vielfalt neun Fahrräder an Flüchtlinge verlost. IKM-Vorsitzender Cemil Mayadali würde sich zudem sehr freuen, wenn Moerser und Moerserinnen sich telefonisch beim IKM melden, wenn sie ausrangierte Fahrräder abgeben möchten, die dann von Flüchtlingen in einer Werkstatt des IKM hergerichtet werden können.

Quelle: RP
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