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Kreis Wesel
Mit diesen Schülern muss man rechnen

Kreis Wesel. Im Amplonius-Gymnasium Rheinberg sind die Sieger der Mathematik-Olympiade auf Kreisebene geehrt worden. Von Erwin Kohl

"Dabei sein ist alles", mit diesem Gedanken starteten im vergangenen Jahr rund 300 Teilnehmer in die Mathematik-Olympiade des Kreises Wesel. 110 von ihnen schafften es in die zweite Runde, die am 12. November in der Kamp-Lintforter Stadthalle ausgetragen wurde. Die 24 Sieger in den acht Altersklassen wurden am Donnerstag im Forum des Rheinberger Amplonius-Gymnasiums im feierlichen Rahmen geehrt. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung durch das Amplonius-Schulorchester unter der Leitung von Gerda Noelle-Sentob. Dass alle Teilnehmer der zweiten Runde ausschließlich von Gymnasien des Kreises kommen, ist einzig der Qualität der Lernstätten zuzuschreiben, bekräftigt Regionalkoordinator Ulf Baumgarten: "Es waren alle Schulen des Kreises eingeladen, jeder Schüler im Kreis durfte mitmachen."

Die acht Jahrgangssieger, darunter Meike Nothers (Amplonius-Gymnasium Rheinberg), sowie Daphne Schiela, Hendrik Oennings und Anna Lena Stippel (Stiftsgymnasium Xanten) vertreten den Kreis Wesel am 27. Februar beim Landeswettbewerb in Dortmund. Sollten die Rechenkünstler sich auch dort durchsetzen, dürfen sie im Juni am Finale auf Bundesebene in Jena teilnehmen. Um die Motivation der mathebegeisterten Schüler auch weiterhin hochzuhalten, erhielten alle 24 Sieger der zweiten Runde als Preise Fachbücher mit Titeln wie "Die Poesie der Primzahlen" oder "Die Zahl, die aus der Kälte kam" und natürlich eine Siegerurkunde. Gesponsert wurden diese Preise traditionell von der Volksbank Niederrhein. "Wir setzen uns gerne für die Jugendtalentförderung ein. Zudem ist Mathematik ein Fach, das bei Banken gerne gesehen wird", erklärt Dieter Hackstein. Was die Qualität des Wettbewerbes betrifft, zollt das Vorstandsmitglied der Bank den Schülern allerhöchsten Respekt: "Ich war früher ganz gut in Mathe, hatte immer Spaß an Zahlen. Aber als ich die Aufgaben gesehen habe, ist mir der Spaß vergangen."

Michael Maas, Schuldezernent des Kreises, hob den Stellenwert solcher Wettbewerbe hervor: "Bildung ist bei uns das Thema Nummer eins, sie ist der Schlüssel für den Kreis und die Gesellschaft insgesamt. Alles, was das Lernen fördert, ist eine gute Sache, die wir gerne unterstützen."

Mathe-Lehrer Ulf Baumgarten bedankte sich ausdrücklich für die Unterstützung seiner Kolleginnen und Kollegen im Kreis: "300 Klausuren zu bewerten und das neben ihrer eigentlichen Tätigkeit, ist schon eine enorme Leistung, ohne die eine solche Mathematik-Olympiade gar nicht möglich wäre."

Neben den Qualifikanten für den Landeswettbewerb zählten Kevin Voetee, Sören Herbörg, Tobias Paßmann (Amplonius-Gymnasium Rheinberg) sowie Florian Aengenheister (Stiftsgymnasium Xanten) zu den Siegern in der zweiten Runde.

Erfolgreichste Schule wurde mit zehn Siegern das Moerser Adolfinum-Gymnasium vor den beiden Lernstätten aus Rheinberg und Xanten.

Quelle: RP
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