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Moers
Moerser Malteser-Bildungszentrum ist nun endlich barrierefrei

Moers. Lange Jahre hatten die Malteser nur einen Wunsch: Die Barrierefreiheit des organisationseigenen Bildungszentrums in Moers. Dieser ging nun endlich in Erfüllung.

Denn viele Gäste, darunter Diözesanleiter Antonius von Schierstaedt, der Landtagsabgeordnete Ibrahim Yetim, Dechant Karl-Josef Rieger und Pfarrer Bernhard Lauer, weihten die neue Rampe für Rollstuhlfahrer und gehbehinderte Menschen ein.

Der Weg dahin war langwierig, mit vielen Umbauten gepflastert und vor allem nicht preiswert. Alles begann vor rund zwölf Jahren mit dem Umzug der Malteser an den Schürmannshütt. Dort fand die Organisation ein Haus, das allen Wünschen entsprach, aber keine Barrierefreiheit bot.

Daher wurde kurz nach dem Umzug im Erdgeschoss ein Raum abgetrennt und zur behindertengerechten Toilette umgebaut. Das größte Hindernis war und blieb aber lange Zeit die Stufenanlage zum Eingang. Eine bauliche Veränderung war in Eigenregie für die Malteser aber nicht mehr zu bewältigen, die Kosten dafür waren einfach nicht zu stemmen.

Vor zwei Jahren begab man sich daher auf die Suche nach Spendern. Dank der Unterstützung der "Aktion Mensch", Spenden aus der Diözesanebene sowie Mitteln der Sparkasse am Niederrhein konnte im vergangenen November schließlich der Auftrag an eine Schlosserei erteilt werden. In rund acht Wochen Bauzeit entstand für insgesamt 17 500 Euro die neue Rampe.

Die Beauftragte der Grafschafter Malteser, Hannelore Fuchs, ist aufgrund der Errungenschaft glücklich: "Durch diesen Umbau hat unser Haus eine deutliche Aufwertung erfahren. Jetzt können wir unser Angebot noch gezielter für Menschen mit einem körperlichen Handicap gestalten. Für sie bedeutet die neue Barrierefreiheit ein Stück mehr Lebensqualität."

(p-m)
 
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