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Moers
Moerser Notarzt dankt allen Ersthelfern vom Samstag

Moers. Passanten unterstützten die Notärzte am Unfallort.

Gerd Pelser war diensthabender Notarzt, als ein 16-jähriger Junge aus Moers am vergangenen Samstag an der Kreuzung Ruhrorter- und Römer Straße bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam. Er lobte gestern den Einsatz von vielen Ersthelfern, die sich am Unfallort sofort um die verunglückten Personen gekümmert und gesorgt haben. "Ich muss einmal Dankeschön sagen. Es war einfach klasse, dass so viele Menschen geblieben und zu helfen versucht haben", berichtete gestern der St.-Josef-Arzt im Gespräch mit dem Grafschafter. "Das hat mich sehr gefreut und überrascht. Es ist leider eine leuchtende Ausnahme", sagte Geld Pelser.

Der 16-jährige Schüler und seine 13-jährige Begleiterin waren am Samstag an der Kreuzung Ruhrorter und Römer Straße im Bereich einer Fußgängerfurt von einem Kleinbus erfasst worden. Der Junge starb noch an der Unfallstelle. Der 30-jährige Fahrer erlitt einen Schock. "Es ist tragisch, dass der Junge umgekommen ist", sagte Gerd Pelser und berichtete, dass sich Passanten bereits um die Opfer gekümmert hätte, als er am Unfallort eingetroffen sei. "Sie haben Erste-Hilfe geleistet, haben die Verletzten angesprochen und versucht, sie zu beruhigen."

Und auch als die Notärzte, neben Pelser ein weiterer aus Kamp-Lintfort, eintrafen, seien die Helfer geblieben und hätten die Ärzte mit Handreichungen unterstützt. Auch ein Kollege von Gerd Pelser, der am St.-Josef als Unfallchirurg tätig ist, sei als Ersthelfer vor Ort gewesen und habe geholfen. Die Einsatzkräfte haben auch fünf Notfallseelsorger zur Hilfe gerufen. "Es kann für Helfer schockierend und schwer zu verarbeitend sein, einem verletzten Menschen zu sehen."

(aka)
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