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Moers
Neues Programm des Evangelischen Forums

Moers. Siegmund Ehrmann wird in einer der Veranstaltungen über seine Erfahrungen als Christ in der Politik sprechen.

Die Welt ist so im Argen, wie sie unübersichtlich ist. Für alle, die sich davon nicht überwältigen lassen wollen, bietet das Neue Evangelische Forum im Kirchenkreis Moers Veranstaltungen, die ein bisschen Klarheit bringen.

Am 23. Januar etwa geht es um das Verhältnis der AfD und der Neuen Rechten zu den Verbrechen der Nazis. Was eigentlich in Afghanistan passiert, wie man sich das Kräfteverhältnis von Taliban und NATO-Staaten in dem fürchterlichen Krieg vorzustellen hat, thematisiert ein Vortrag am 24. Januar. Jürgen Thiesbonenkamp, ehemaliger Leiter der Kindernothilfe, berichtet am 14. Februar von Erlebnissen und Begegnungen in verschiedenen Ländern, die ihm zu Herzen gingen. Was es mit einem Menschen macht, wenn er abgeschoben wird, zeigt ein Film am 20. Februar. Am 12. April geht es um Christentum in der Politik. Siegmund Ehrmann über seine Erfahrungen als christlicher Politiker, unter anderem im Bundestag.

Dass man nicht nur moralisches Handeln fordern muss, sondern selbst ethisch agieren kann, wenn man Geld nachhaltig anlegt, stellt ein Vortrag am 15. März dar. Ein weiteres Thema: Was bedeutet eigentlich Heimat? Dazu gibt es eine ganze Veranstaltungsreihe.

Menschen, die Vorbildcharakter haben können, sind der Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer sowie Albert Schweitzer. Über beide kann man sich in Vorträgen unterrichten. Etliche Veranstaltungen beschäftigen sich mit theologischen Fragen. Okko Herlyn etwa spricht über den bedeutsamen Heidelberger Katechismus. "Stufen des Leben" in Schwafheim bietet einen einfachen Zugang zu Fragen des Glaubens, zur Bibel, zu Jesus. Und "Mein Bibeltagebuch" inspiriert zu kreativem Umgang mit der Bibel. In einem weiteren Vortrag geht es um die Bedeutung der Kain und Abel-Geschichte. "Wer ist Isa?" - so heißt ein Abend zum Jesusbild im Islam. Maria, die Mutter Jesu, aus christlicher und muslimischer Perspektive ist Thema eines Stadtkirchengesprächs. Zur guten Tradition des Forums gehört es, Menschen in Trauersituationen mit Seminaren und weiteren Trauerangeboten beizustehen. Darüber hinaus gibt es Computer- und Sprachkurse, interessante Abende über kulturelle Fragen, etwa zu den Themen Wasser, Ruhrpottsprache, Volkslied etc. Und wie man gewaltfrei kommunizieren kann, lehrt ein zweitägiges Seminar von der Pike auf.

Die Broschüre mit fast 80 Veranstaltungen r liegt in Gemeindehäusern der Kirchengemeinden aus oder ist beim Neuen Evangelischen Forum, Seminarstraße 8, in Moers erhältlich, Telefon: 02841 100135.

Quelle: RP
 
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