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Moers/Duisburg
Noch keine Spur vom Bordellschützen aus Moers

Moers/Duisburg. Auch mehrere Tage nach den Schüssen in einem Duisburger Bordellbetrieb fehlt von dem mutmaßlichen Schützen, einem 29-jährigen Mann aus Moers, noch immer jede Spur. Das hat die Duisburger Polizei gestern mitgeteilt.

Der Verdächtige aus Moers soll am frühen Freitagmorgen - etwa gegen 6.40 Uhr - in einem Etablissement an der Vulkanstraße zwei Sicherheitsleute angeschossen haben. Einer von diesen wurden dabei in den Bauch getroffen. Im Zuge der Ermittlungen war das Duisburger Rotlichtviertel vorerst abgeriegelt worden.

Der in den Bauch getroffene 27-jährige Security-Mann musste sich einer Notoperation unterziehen, sei aber mittlerweile außer Lebensgefahr, versicherte der Sprecher der Polizei. Der zweite Security-Mann, ein 31-Jähriger, hatte einen Beindurchschuss davongetragen. Er konnte das Krankenhaus noch am Freitag verlassen.

Warum der junge Moerser das Feuer auf die beiden Sicherheitsleute eröffnet hatte, sei noch völlig unklar, räumte der Sprecher der Polizei ein. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen, Vernehmungen dauerten zurzeit noch an. Der Tatort und das Auto des Verdächtigen - ein schwarzer BMW -, das er zurück gelassen hatte, würden nun durchsucht. Außerdem seien Videoaufnahmen sichergestellt worden, welche die Kriminalpolizei zurzeit auswertet.

Quelle: RP
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