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Moers
Pfarrer Bücker erzählt von "lichtvollen Momenten"

Moers. Der emeritierte Geistliche der Gemeinde St. Josef hat in der evangelischen Stadtkirche sein neues Buch vorgestellt. Von Hedi Meinecke

Es war ein Treffen unter Freunden. Die Kirchengemeinde St. Josef bereitete ihrem ehemaligen Pfarrer Heinrich Bücker einen herzlichen Empfang. Er kam, um auf Einladung der Moerser Barbara-Buchhandlung in der restaurierten evangelischen Stadtkirche sein neues Werk "Lichtvolle Momente" vorzustellen. Für die Leiterin der Buchhandlung, Kathrin Olzog, wurde die große Schar der Besucher zu einem Sympathie-Beweis für den beliebten und seit 2011 emeritierten Geistlichen. Erwähnt wurde in diesem Zusammenhang auch das Engagement Bückers für die Ökumene. Er habe nicht nur den Dialog mit den evangelischen Christen gepflegt, sondern auch anderen Glaubensgemeinschaften die Tür geöffnet. Die Band Soma aus Marl rundete mit ihren bewegenden Gesängen im Taizé-Stil den Vortrag ab.

Lichtvolle Momente - das sind Geschichten aus Kirche und Welt. Als Pfarrer und Psychologe schaut Heinrich Bücker zurück, erinnert sich, erzählt seine erlebten Momente des Lichts und der Zuversicht, die er in den langen Jahren der Seelsorge, der Lebensberatung, im Gespräch mit den Mitmenschen erfahren hat. Spannend und fesselnd präsentiert er seine vielfältigen Erlebnisse. Spannend und fesselnd auch seine Lesung - er traf eine Auswahl aus den 142 Kapiteln des 144-Seiten umfassenden Werkes.

Und immer haben die Geschichten einen engen Bezug zu dem von ihm Erlebten, zu seinen persönlichen Begegnungen und zur Vielfältigkeit menschlichen Lebens - im pastoralen Raum ebenso wie im weltlichen Bereich. Eine Botschaft stellt der Seelsorger Bücker in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen: Das Leben hat - trotz aller Grautöne - auch immer Momente des Lichts, der Zuversicht. So erzählt er ein wenig schmunzelnd die Geschichte vom Bischof, der keiner werden wollte, schildert sehr eindringlich die Not, die Beten lehrt, oder zitiert den Caritasmitarbeiter, der Gnade vor Recht ergehen lässt - und endet mit einer netten Geschichte von hilfsbereiten Flüchtlingen, die er als Empfehlung sieht.

Die Eintrittsgelder fließen einmal in den Fond für die weitere Restaurierung der Stadtkirche, des weiteren sind sie für ein soziales Bildungsprogramm in Togo bestimmt. Bücker ebenso wie die Musikdarbietungen fanden großen Beifall.

Quelle: RP
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