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Moers
Pferderennen im Winkelschen Busch

Moers. Für Ostersonntag lädt der RV Graf Haeseler wieder auf seine Anlage nach Sonsbeck ein. Erstmals gibt's ein Mini-Traben mit Ponys. Auf den Ausgang von bis zu neun Rennen können die Zuschauer an elf Toto-Kassen wetten. Von Rene Putjus

Ursula Neu-Horenkamp ist selber neugierig auf die Mini-Traber, die erstmals während des großen Osterrenntags auf der Anlage des RV Graf Haeseler Sonsbeck zu sehen sein werden. Ponys bis zu einem Stockmaß von 107 Zentimetern preschen zwischen 15 und 16 Uhr mit Sulkys über die Sandbahn im Winkelschen Busch. "Wetten kann man bei diesem Rennen allerdings nicht", sagt die Vorsitzende des gastgebenden Vereins.

Für die anderen Rennen auf der 650 Meter langen Amateurrennbahn im Winkelschen Busch sind die Totalisatoren aber geöffnet. Wie viele Pferde am 1. April nach Sonsbeck kommen, steht frühestens heute Abend beziehungsweise im Laufe des morgigen Tages fest. Dann ist Nennungsschluss. Sechs Trab- und drei Galopprennen sind ausgeschrieben. Die Kaltblüter werden auf jeden Fall wieder dabei sein, weiß Neu-Horenkamp. Für das Mini-Traben fällt das Pony-Rennen weg, weil nur zwei Anmeldungen vorlagen. Beim Mini-Traben treten neun Kinder zwischen sieben und 13 Jahren mit ihren Ponys gegeneinander an. "Das scheint ein Trend zu sein. Es gibt sogar Meisterschaften", sagt die Vorsitzende des RV Sonsbeck.

Der Renntag beginnt um 13 Uhr, die Vorbereitungen laufen schon seit Monaten. Gestern trafen sich wieder einige Helfer, um auf dem weitläufigen Gelände aufzuräumen. Nächsten Freitag und Samstag geht's dann an den Feinschliff. Das Helferteam besteht aus 35 Freiwilligen, die am 1. April als Parkeinweiser die Autofahrer empfangen oder an den elf Toto-Kassen anzutreffen sein werden. Pressewart Tim Tischner spricht derweil von "einer kleinen logistischen Herausforderung", um den Besuchern - rund 2000 werden erwartet - einen reibungslosen Ablauf und eine "einzigartige Tagesveranstaltung in Sonsbeck zu gewähren".

Im vergangenen Jahr kamen nicht so viele Zuschauer. Das lag am Dauerregen. Ursula Neu-Horenkamp: "Da hatten wir wirklich Pech mit dem Wetter. Nach einer halben Stunde hatte ich das Wasser in meinen Schuhen stehen."

Für die entsprechende Rennbahn-Atmosphäre sorgt seit eh und je der professionelle Ansager Detlef Orth, den wieder Andrea Franken unterstützt. Sie möchte die Zuschauer mit Rand-Informationen und Interviews unterhalten. Tischner: "Unser Renntag lässt aber nicht nur Zockerherzen höher schlagen, sondern bietet auch Familien ein abwechslungsreiches Programm." Dafür sorgen unter anderem eine Hüpfburg und Kinderschminkstation. Der Mindesteinsatz bei den Rennen beträgt 2,50 Euro. Im Eintritt enthalten ist ein Wettschein. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren müssen nichts zahlen.

Quelle: RP
 
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