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Moers
Radomski besucht Kleiderkammer in Kapellen

Moers. Die Bundestagsabgeordnete dankte den freiwilligen Helfern, die seit einem Jahr Kleidung sichten und sortieren. Von Pauline von Lehmden

Die Kleiderkammer der Gemeinde St. Ludger befindet sich im Keller des Pfarrheims an der Bahnhofstraße. Dort stehen in zwei Räumen unzählige Bananenkartons mit Kleidung, nach Größe, Geschlecht und Art fein säuberlich sortiert und beschriftet. In einer Ecke liegt ein Haufen von rund 50 Plastiksäcken mit noch unsortierter Kleidung. Jeden Montag Vormittag treffen sich dort Frauen, leeren die Säcke, untersuchern sie aus etwaige Mängel, sortieren sie und legen sie in die Kartons.

150 Plastiksäcke waren es vor rund einem Jahr, als in der Achterratsfeldschule eine Notunterkunft für Flüchtlinge eingerichtet worden war und die hilfsbereiten Kapellener jede Menge Kleidung spendeten. "Bestimmt 250 Kartons haben wir schon sortiert und gepackt", sagte gestern Hans Tschauder, der die ehrenamtliche Arbeit der Kleiderkammer im Pfarrheim koordiniert. Das Team der Kleiderkammer empfing gestern die Bundestagsabgeordnete Kerstin Radomski (CDU), die sich über die Arbeit informieren wollte. Sie dankte den Helfern und Helferinnen für ihr Engagement.

Im Pfarrheim St. Ludger wird die Kleidung nur sortiert. Die kostenlose Ausgabe erfolgt dienstags von zehn bis 14 Uhr in der städtischen Kleiderkammer an der Ringstraße. Für den Transport der Kartons dorthin sorge die Freiwillige Feuerwehr, sagte Tschauder. Die Kleidung komme nicht nur Flüchtlingen zugute, sondern auch vielen anderen Bedürftigen.

Vier bis sechs Wochen, so schätzte Tschauder, werde es noch dauern, bis der Inhalt der letzten 50 Kleidersäcke sortiert ist. Die Kleiderkammer im Pfarrheim werde dann geschlossen. Tschauder: "Unsere Arbeit ist dann erledigt."

Quelle: RP
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