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Moers
Rat wählt Claus Arndt zum neuen Beigeordneten

Moers: Rat wählt Claus Arndt zum neuen Beigeordneten
Claus Arndt rückt in den Moerser Verwaltungsvorstand auf. FOTO: stadt
Moers. Der 53-Jährige wird im nächsten Jahr Nachfolger von Kornelia zum Kolk. / Finanzierung des Bunten Tisches steht. Von Josef Pogorzalek

Erwartungsgemäß haben die Ratsfraktionen gestern Claus Arndt zum neuen Beigeordneten der Stadt Moers gewählt. Arndt wird Nachfolger von Kornelia zum Kolk, die im März nächsten Jahres aus dem Amt scheidet. Arndt wurde für die Dauer von acht Jahren gewählt, seine neue Stelle soll er frühestens zum 1. Januar 2018 antreten. Der 53-Jährige, der seit rund drei Jahrzehnten bei der Stadt arbeitet, ist derzeit Leiter der Stabstelle E-Government, zudem ist er seit diesem Jahr Geschäftsführer der Moers Kultur GmbH. Die Wahl erfolgte einstimmig. Wie berichtet hatten CDU und FDP bereits vor zwei Wochen für seine Wahl geworben. Die Fraktionen des Bündnisses für Moers kritisierten dies, rangen sich aber Anfang der Woche ebenfalls dazu auf, Arndt zu unterstützen.

Einstimmig erfolgte auch der Beschluss über die Finanzierung der Arbeit des Bunten Tisches in den nächsten fünf Jahren. Für 2018 sollen dem Verein (der bisher 30.000 Euro von der Stadt erhielt) 70.000, für die folgenden Jahre 80.000 Euro überwiesen werden. Der Bunte Tisch wird ab Herbst 2018 ein neues Internationales Zentrum in Asberg betreiben. Alle Fraktionen betonten, wie wichtig und wertvoll die Arbeit des Bunten Tisches sei. Vor allem die CDU betonte aber, dass die überschuldete Stadt Moers sich solche zusätzlichen Ausgaben eigentlich nicht leisten könne. Kämmerer Wolfgang Thoenes erläuterte, dass die zusätzlichen Ausgaben für den Bunten Tisch aus "allgemeinen Haushaltsmitteln" gedeckt werden könnten. Die Ausgabe sei im Haushalt 2018, der im übrigen einen kleinen Überschuss verzeichnen soll, bereits verbucht.

Auf großes Interesse stieß im Rat ein Vortrag von Heide Naderer, Präsidentin der Hochschule Rhein-Waal (HRW). Sie bedauerte, dass es kaum Kooperationen mit Schulen oder Berufskollegs in Moers gebe. Auf beiden Seiten gibt es die Hoffnung, dass es künftig mehr Kontakte gibt. Die HRW wird am 16. Oktober bei einer Ausbildungsbörse am 16. Oktober im Mercator-Berufskolleg vertreten sein. Moers sei für die HRW wichtig, so Naderer. Viele Professoren und Studenten wohnten hier. "Moers ist attraktiv für junge Leute, das wird Kamp-Lintfort in absehbarer Zeit nicht schaffen."

Quelle: RP
 
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