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Moers
Renaturierung des Landwehrbachs geht weiter

Moers. Die Lineg beginnt in der nächsten Woche mit den Arbeiten und bittet um Verständnis im Falle von Lärmbelästigung.

Die Lineg beginnt in der nächsten Woche mit dem zweiten Bauabschnitt beim Gewässerausbau des Landwehrbaches bei Schaephuysen. Der Wasserlauf wird dabei wieder naturnah gestaltet.

Gestartet wird vom Schüttenweg bis zur ehemaligen Kreisbahn. Anschließend wird der Abschnitt des Baches von der Kreisbahn bis zur Vluyner Straße neu gestaltet. Der letzte Teil der Arbeiten findet auf der Strecke von der ehemaligen Lineg-Pumpanlage Schöttenfeld in Richtung des Schüttenweges statt.

"Geplant sind auch bei dieser Maßnahme Ersatz-Auen zur Hochwasserrückhaltung, Abflachung der Ufer sowie Aufweitungen der alten Gewässerrinnen von drei bis fünf Metern", teilt Lineg-Sprecherin Elke Wimmer mit. "Nach den Erdarbeiten erfolgt eine artenreiche Wieseneinsaat und in Teilbereichen sind auch Bepflanzungen vorgesehen."

Gegenüber dem vorhandenen Regenrückhaltebecken in Schaephuysen wird eine tieferliegende Fläche geschaffen, die bei starkem Regen Wasser aufnehmen und damit ein Nahrungsbiotop für viele Lebewesen sein kann. Wie schon im ersten Bauabschnitt erfüllt die Lineg mit diesem naturnahen Ausbau die Auflagen der EU-Wasserrahmenrichtlinie.

Die Dauer der Arbeiten wird je nach Witterungsverlauf drei bis vier Monate betragen. Für eventuell während der Baumaßnahme auftretende Lärmbelästigungen bittet das Unternehmen aus Kamp-Lintfort die Bürger um Verständnis.

Wenn die Arbeiten abgeschlossen sind, möchte die Lineg im Rahmen einer Führung zu den renaturierten Bereichen die Maßnahmen erläutern und über die Ziele der Neugestaltung informieren. Dieser Termin soll rechtzeitig bekannt gegeben werden.

Gewässer, die in den vergangenen Jahren durch die Lineg - das ist die Abkürzung für Linksrheinische Entwässerungs-Genossenschaft - umgestaltet wurden, sind unter anderem der Moersbach und die Alpsche Ley. Beim ersten Abschnitt der Renaturierung des Landwehrbachs wurden in den Littardkuhlen seltene Muscheln entdeckt.

Mehr Informationen unter

www.lineg.de

Quelle: RP
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