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Rheurdt
Rheurdt befürchtet keine Engpässe bei den Wahlhelfern

Rheurdt. Die rund 50 Personen, die zum Ablauf der Bundestagswahl nötig sind, stehen so gut wie bereit. Melden können sich interessierte Bürger aber immer noch.

Ende dieser Woche sollen die Einwohner von Rheurdt in ihren Briefkästen die Wahlbenachrichtigung zur Abstimmung über den nächsten Bundestag finden. Wie Marcell Schüren, der Fachbereichsleiter bei der Gemeindeverwaltung, mitteilt, ist die Organisation der Wahlen im Ökodorf gesichert: "Wir haben so ziemlich alle nötigen Wahlhelfer beisammen, wir warten nur noch auf drei Rückläufe von Personen, die im Urlaub sind."

Es werden knapp 50 Wahlhelfer für die kommende Bundestagswahl am 24. September benötigt. Das ist etwa die gleiche Zahl wie bei den Landtagswahlen. "Bei den Kommunalwahlen kommen allerdings mehr Menschen zu Einsatz", sagt Schüren.

Übrigens: Auch wenn derzeit keine Engpässe zu befürchten sind, freut man sich im Rathaus immer über Interessierte, die gerne Dienst an den Urnen machen möchten. "Bei jeder Wahl brauchen wir ,Springer', die übernehmen können, falls jemand plötzlich krank wird." Und für die kommenden Wahlen werden natürlich auch wieder Helfer benötigt, daher ist die Gemeinde froh, genug Personen zur Hand zu haben.

Die Zahl der Briefwähler hat sich in den vergangenen zehn bis 15 Jahren deutlich erhöht, berichtet Schüren. "Es ist ja auch bequem", meint er. "Sie müssen inzwischen nur noch den QR-Code auf Ihrer Wahlbenachrichtigung mit dem Handy scannen, dann können sie die Briefwahlunterlagen beantragen."

Jeder Bürger kann bei der Auszählung der Stimmen zugegen sein, stellt Marcell Schüren klar, es bedürfe dazu keiner Anmeldung oder einer Erlaubnis.

Der Kreis Kleve weist darauf hin, dass Blinde und Sehbehinderte mit einer kostenfreien Stimmzettelschablone aus Karton und einer Audio-CD an der Wahl teilnehmen können. Diese werden von den Blinden- und Sehbehindertenvereinen an Mitglieder verteilt. Wer nicht in einem dieser Vereine organisiert ist, kann die Schablonen über die Hotline 01805 666 456 (14 Cent pro Minute) oder über die Landesgeschäftsstelle in Meerbusch (Telefon 02159 9655-0) anfordern.

(s-g)
 
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