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Rheurdt
Rheurdt bekommt schnelle Ladestationen für Elektro-Autos

Rheurdt. Die Gemeinde Rheurdt wird zwei Schnell-Ladestationen für Elektroautos bekommen. Das hat Bürgermeister Klaus Kleinenkuhnen in der Ratssitzung am Montag den Fraktionen mitgeteilt. Zuvor hatten die Grünen einen Antrag eingereicht, in dem sie just diese Installation von zwei Ladestationen forderten, und zwar eine für die Ortschaft Rheurdt und eine für Schaephuysen. Bislang gibt es in der Gemeinde zwei Elektroladestationen für E-Bikes sowie eine für gemeindeeigene Elektrofahrzeuge. Die nächsten Schnell-Ladestationen befinden sich in Straelen, Geldern, Alpen, Rheinberg und Krefeld.

Wie sich herausstellte, hatte die Verwaltung bereits Gespräche zu diesem Thema mit dem RWE geführt. Mit Erfolg: Im Herbst diesen Jahres soll am Marktplatz in Rheurdt, in Höhe des Hauses Aldekerker Straße 12, eine solche Ladestation installiert werden. "An Ort und Stelle muss eine Versorgung von 44 Kilowatt möglich sein", erläutert Klaus Kleinenkuhnen. Die bisherigen Stationen in der Gemeinde hätten nur eine kleine Kapazität, dort ein Auto rasch aufzuladen, sei nicht möglich.

Das Unternehmen RWE erklärte sich bereit, den Rheurdtern die erste Ladesäule als Sponsor kostenlos zur Verfügung zu stellen. Die zweite Ladestation, ebenfalls durch RWE installiert, soll in Schaephuysen aufgestellt werden. "Der Zeitpunkt steht noch nicht fest", erläutert der Bürgermeister. "Es soll in Zusammenhang mit der Erneuerung des Bürgermeister-Beele-Platzes erfolgen." Diese Säule wird in den Besitz der Gemeinde übergehen, so dass die Verwaltung sich um die Wartung kümmern muss. Die jährlichen Kosten dafür sind mit rund tausend Euro allerdings überschaubar. Zwar gebe es in Rheurdt selbst bislang wenige Fahrer von stromgetriebenen Autos, doch seien die Ladestationen natürlich von Interesse für Touristen, meint Kleinenkuhnen.

(s-g)
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