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Rheurdt
Rheurdt kann auf noch mehr Geld vom Land NRW hoffen

Rheurdt: Rheurdt kann auf noch mehr Geld vom Land NRW hoffen
Klaus Kleinenkuhnen meint: "Erst einmal schauen". FOTO: Dieker
Rheurdt. Die Gemeinde Rheurdt kann für ihren künftigen Haushalt auf noch mehr finanzielle Mittel zurückgreifen. Das Landesministerium für Kommunales hat nun mitgeteilt, dass die Berechnungen zum Gemeindefinanzierungsgesetz für 2018 ergaben, dass die Gesamtzuweisungen an die Kommunen allein aus dieser Quelle im kommenden Jahr mehr als 11,7 Milliarden Euro betragen werden. Das ist im Vergleich zur aktuellen Situation ein Plus von etwa 1,06 Milliarden Euro und entspricht einer Steigerung von 9,96 Prozent. Auch der Kreis Kleve kann mit mehr Geld vom Landesministerium rechnen. So wird der Kreis für 2018 nach derzeitigem Stand Zuweisungen in Höhe von 52,8 Millionen Euro erhalten. Erste Berechnungen, wie sich die Zuweisungen verteilen, liegen vor. Für Rheurdt werden 1,8 Millionen Euro genannt, das bedeutet einen Zuwachs von 55,7 Prozent, in Zahlen rund 642.000 Euro.

Voreiligen Jubel mochte Bürgermeister Klaus Kleinenkuhnen gestern aber noch nicht anstimmen. "Erst einmal schauen", meinte er. "Ich habe noch nichts vorliegen, bis jetzt gibt es nur die Aussage des Ministeriums." Wenn sich die genannte Summe bestätigen werde, "dann müssen wir überlegen, wie das Geld verwendet werden kann". Noch sei der Haushalt für 2018 noch nicht unter Dach und Fach, der Entwurf wird zurzeit von den Fraktionen beraten. Wie das Geld verwendet werde, "das ist dann die Entscheidung der Politik". Bereits in der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass die Kreisumlage von 31,71 auf 30.65 Prozent gesenkt wird. Auch das wirkt sich positiv auf den Haushalt der Gemeinde Rheurdt aus. Um rund 200.000 Euro würden die Finanzen entlastet.

(cat/s-g)
 
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