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Rheurdt/Geldern
Rheurdter spenden gerne Blut

Rheurdt/Geldern. Ortsvorsitzende Christa Hoeps nahm am DRK-Treffen des Klever Südkreises teil.

Zur Regionalversammlung des Südkreises im Deutschen Roten Kreuz, Kreisverband Kleve-Geldern, haben sich 26 ehrenamtliche Mitarbeiter in Geldern getroffen. Ein Thema: der leichte Rückgang an Blutspendern, der im Klever Südkreis rund 2,2 Prozent beträgt, wenn man die Jahre 2014 und 2015 vergleicht. Allerdings bleiben manche Gemeinden davon unberührt, so auch Rheurdt. Dort stieg die Zahl der Menschen, die Blut spenden, sogar von 390 im Jahr 2014 auf 399 im Jahr 2015 an.

Christa Hoeps, Vorsitzende des DRK Rheurdt, hat dafür eine einfache Erklärung: "Das sind die leckeren ,Bütterkes', die wir immer für die Spender schmieren!" Wer seinen Lebenssaft spendet, dem soll auch etwas Angenehmes geboten werden, lautet die Devise bei den Rheurdter Helferinnen. "Die Spender kommen aus allen Altersschichten", sagt Christa Hoeps. "Es sind auch immer Erstspender mit dabei, meist junge Leute." Die Neulinge füllen einen Fragebogen aus, ein Arzt ist anwesend, der den Blutdruck und andere Werte überprüft. Das gespendete Blut wird gründlich auf Krankheiten untersucht. "Früher gab es für Blutspender eine Altersgrenze, aber die ist mittlerweile nicht mehr gültig. Denn das Blut altert nicht." Zu den Aktivitäten des DRK Rheurdt gehören Seniorenradtouren und Aktiv-Kaffee-Treffen mit Kartenspiel. Einmal im Monat wird für Senioren ein Mittagessen angeboten. Die Erlöse von Haus- und Straßensammlungen werden für bedürftige Menschen verwendet.

Bei dem Treffen in Geldern wurden langjährige Mitglieder geehrt, darunter Egon Stenmans, Heinrich Quartier, Renate Stenmans, Helga Ehren (alle aus Kevelaer), Anneliese Hagmans, Käthe Jeitner, Hildegard Opitz, Christine Reich, Helga Spengel (Issum) und Dieter Hermsen (Geldern-Veert).

(s-g)
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