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Moers
Ritumenti - Espresso-Bar mit langen Tischen

Moers. In drei Tagen ist es so weit: Dann öffnet das "ritumenti" am Eingang zur Moerser Altstadt seine Tore. Eine gute Nachricht nicht nur für "ritumenti"-Wirt Michael Verhoeven (45), sondern für alle Gastronomen und Kaufleute rings um die Friedrichstraße. Wenn hier, an diesem, nach dem Altmarkt wohl wichtigsten Platz in der Altstadt, die Stühle auf den Terrassen besetzt sind, ist das gut für alle.

4,5 Jahre lang hatte das "Gloria" sich mit seinem Tapas-Bar-Konzept an gleicher Stelle als Nachfolger des AT behaupten können. Verhoeven will sich nun in der nicht einfachen Moerser Gastro-Szene mit einem Konzept behaupten, das eine Espresso-Bar mit einem Restaurant kombiniert. Dort will er "deutsch-mediterrane" Küche bieten.

Noch allerdings sieht es im ehemaligen "Gloria" aus wie auf einer Baustelle. Ein Teil des Chaos ist allerdings durchaus gewollt: Verhoeven hat Gastraum und Terrasse mit schweren Tischen aus groben, alten Hölzern ausgestattet. Dazu kombiniert er ein buntes Sammelsurium von Stühlen. Man ahnt schon: Verhoeven, einigen noch aus seiner Zeit im Kamp-Lintforter Café Fahrlässig bekannt, mag es lebendig. Ganz bewusst haben einige der Tische Überlänge. So sollen die Gäste schneller Kontakt bekommen. Zudem dringt in die Gasträume jetzt deutlich mehr Licht als noch im alten "Gloria".

Verhoeven möchte seine Gäste von morgens neun bis abends um 23 Uhr bewirten, am Wochenende gerne auch noch länger. Die Preise auf der Karten sollen im mittleren Bereich liegen.

Zur Bedeutung des Namens "ritumenti" will Verhoeven nichts sagen: "Wer will kann mich ja danach fragen; dann erzähl' ich es."

(ock)
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