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Moers
Romane sind Herzensbildung

Moers. Von dem Tag des Buchliebhabers hat Eva Schmelnik-Tommes bisher noch nicht gehört - dabei gilt er auch für sie: "Schließlich liest Eva Schmelnik-Tommes nicht nur gerne - als Diplom-Bibliothekarin hat sie sich für einen Beruf entschieden, der sich rund um das Medium dreht. Seit vier Jahren leitet sie die Stadtbücherei Moers. "Für meinen Beruf muss man Bücher gern haben und sich für Menschen interessieren." An eines ihrer ersten selbstgelesenen Bücher kann sich die Bibliotheksleiterin noch gut erinnern. Es war "Meffi spielt verrückt." Darin geht es um ein Teufelchen, das in eine Familie hineingerät. "Meffi war frech, ich war eher ein braves Kind, deswegen haben mir seine Streiche so gut gefallen." Dass Lesen auch in der digitalen Zeit nicht an Bedeutung verloren hat, steht für sie außer Frage: "Kinder erweitern dadurch ihren Wortschatz, lernen Rechtschreibung und entdecken neue Welten. Lesen bildet", sagt Schmelnik-Tommes, "damit meine ich Sachbücher, aber auch Romane. Sie sind Herzensbildung." Als Berufspendlerin hat sich bei ihr noch eine andere Bücherform etabliert: "Ich bin geradezu Hörbuchsüchtig geworden."

Aktuell liest sie: "Die Geschichte eines neuen Namens" von Elena Ferrante.

Quelle: RP
 
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