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Moers
Romeo und Julia im Philharmonischen Konzert

Moers. William Shakespeares Tragödie um die verbotene Liebe zweier junger Menschen ist Ausgangs- und Endpunkt des 3. Philharmonischen Konzerts am Mittwoch und Donnerstag, 19. und 20. Oktober (jeweils 20 Uhr), in der Philharmonie Mercatorhalle in Duisburg.

Der Stoff inspirierte Peter Tschaikowsky zu seiner feurigen Fantasie-Ouvertüre Romeo und Julia, die zu Beginn des Abends erklingt, und Leonard Bernstein zu seinem berühmten Musical West Side Story, deren Sinfonische Tänze einen rhythmisch explosiven Abschluss versprechen. Im Zentrum stehen die geschmeidige Saxofon-Rhapsodie von Claude Debussy, die exotisches Klangflair verbreitet, sowie Darius Milhauds Scaramouche-Suite, eine liebevolle, mit karibischen Rhythmen gewürzte Hommage an die Figuren der altitalienischen Maskenkomödie.

Ein hochbegabter Nachwuchsdirigent gibt dabei sein Debüt am Pult der Duisburger Philharmoniker: Es ist der 1990 geborene Dominik Beykirch, Stipendiat des Deutschen Musikrates und seit Beginn der aktuellen Spielzeit Mitglied der Künstlerliste "Maestros von Morgen". Flankierend zu seinem Studium an der Musikhochschule in Weimar besuchte er Kurse bei Größen wie Bernard Haitink und Jukka-Pekka Saraste. 2015 berief ihn das Nationaltheater Weimar zum 2. Kapellmeister. Solist in der Saxofon-Rhapsodie von Claude Debussy ist der 1985 in Jerewan/Armenien geborene Koryun Asatryan, der mit seinen ehemaligen Kollegen des Alliage Quintetts gleich zweimal einen der begehrten Echo Klassik Preise gewann. Mit seinem sanglich-runden Ton und seiner Virtuosität begeistert dieser Künstler sein Publikum, sei es in den großen Konzertsälen der Welt oder auf so namhaften Festivals wie dem Lucerne Festival, dem Schleswig-Holstein-Festival oder dem Rheingau Musikfestival.

Karten unter Tel. 0203 283 62 100 oder 0203 570 68 50; www.duisburger-philharmoniker.de

Quelle: RP
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