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Moers
Schüler bauen Hundekotbeutel-Roboter

Moers. Adolfinum: Das Robotik-Team der Klasse acht nahm am Wettbewerb "First Lego League" teil.

Aus Lego einen Roboter bauen - Schüler des Moerser Gymnasiums Adolfinum haben mit einer besonderen Erfindung am Regionalausscheid des Wettbewerbs "First Lego League" teilgenommen. Das Team hatte einen Mülleimer für Hundekot entwickelt, der bei Einwurf eines Kotbeutels zur Belohnung von Hund und Besitzer einige Leckerli auswirft.

Bei dem Wettbewerb "First Lego League" werden Roboter aus Lego-Steinen gebaut und dann programmiert. Zusätzlich präsentieren die Teams ihre Ergebnisse zu einem Forschungsauftrag, in dem es in diesem Jahr um die Verbesserung des Zusammenlebens von Tieren und Menschen gehen sollte.

Der Regionalentscheid, an dem acht Schüler des "Robotik-Teams" der Jahrgangsstufe acht teilnahmen, rechneten sich bei ihrer zweiten Teilnahme gute Chancen für eine Qualifikation zum Semifinale Europa-West aus. An ungezählten Nachmittagen hatte sich das Team im eigens eingerichteten Robotik-Keller der Schule auf die Aufgaben des Wettbewerbs vorbereitet. Der dabei gebaute und programmierte Roboter erledigte die Aufgaben auf dem Spielfeld des Robot-Games zuverlässig. Für die Forschungspräsentation hatte das Team sein Projekt "The Shitter" rechtzeitig fertiggestellt und erntete viel Lob bei der Generalprobe vor dem Physik+X-Kurs der Jahrgangsstufe neun und bei der Vorstellung seiner Idee vor einem Vertreter der Enni. Leider reichte es gegen die zehn gegnerischen Teams aus ganz Nordrhein-Westfalen und Ahaus in keiner der vier Wettbewerbskategorien für einen Platz auf dem Podium. In der Gesamtwertung landete das Team immerhin noch auf dem siebten Platz. "Heute hat einfach nichts geklappt, aber wir haben für das nächste Jahr viel gelernt", kommentierte Matthias Karl den Verlauf des Robot-Games.

In der Kategorie "Forschungspräsentation" überzeugte das Moerser Team mit seiner Idee eines Belohnungssystems zur Vermeidung von herumliegendem Hundekot auf Grünflächen. Die Jury bewertete das Konzept und die absolut überzeugende Präsentation mit 37 von 50 Punkten, damit fehlten nur zwei Punkte zu Platz eins in dieser Kategorie. "Wir waren gut vorbereitet, leider hatten wir dieses Jahr wirklich Pech", sagte Pia Kleinwegen am Ende des langen Wettbewerbstages und fügte an den Team-Coach Tim Herrmann gerichtet hinzu: "Buchen Sie schon einmal einen Platz für das nächste Jahr."

Quelle: RP
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